Deutschland liegt beim Spirituosenkonsum innerhalb Europas im Mittelfeld. Im Schnitt trinken die Deutschen pro Kopf 4,9 Liter im Jahr. Das geht aus einer Rangliste hervor, die der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. (BSI) in seiner aktuellen Broschüre „Daten aus der Alkoholwirtschaft“ veröffentlicht hat.

Kommentar

In diesen Tagen hat die Entscheidung der Migros, das Alkoholverbot beizubehalten, für Gesprächsstoff gesorgt. Ein Verbot der Alkoholwerbung sieht hingegen die neue Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag vor. Einzelheiten sind zwar noch nicht bekannt, warum das Vorhaben aber mitunter bereits Verwunderung hervorruft, beschreibt Redakteurin Cecilia Hohls. 

Trotz Einbruch der Wirtschaftsleistungen und Beeinträchtigung der globalen Lieferketten haben sich Spirituosen im Segment der alkoholhaltigen Getränke am Markt 2021 ausgewogen behaupten können, meldet der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie in seiner Jahresbilanz. 

Nach der digitalen Veranstaltung im vergangenen Jahr fand am 19. Mai die 47. Ordentliche Mitgliederversammlung des Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure (BSI) in München wieder persönlich statt.

Die Corona-Krise ging auch am deutschen Spirituosenmarkt nicht spurlos vorbei. Der Pro-Kopf-Konsum von Spirituosen lag 2020 mit 5,2 Litern um 1,9 Prozent unter dem Vorjahreswert. Premium liegt im Trend.

Thomas Ernst, Geschäftsführender Gesellschafter des Spirituosenunternehmens August Ernst , wurde erneut zum Präsidenten Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure gewählt. Seine Stellvertreter sind Christof Queisser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien, und als neues Vorstandsmitglied Nicolas Rampf, Managing Director von Bacardi DACH.

Die Berliner Agentur Proof & Sons startet gemeinsam mit der Deutschen Barkeeper-Union e.V. eine Umfrage, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gastroszene zu erfassen.