Das hügelreiche, an die Ausläufer der Alpen grenzende Piemont liegt im nordöstlichen Italien und wird von der Lombardei, dem Aostatal und Ligurien eingegrenzt. Die Rebfläche im Ertrag beträgt rund 46.000 Hektar. Die über 50 DOC- und DOCG-Herkünfte zeigen die Vielfalt der Region, die vom Rotwein (am bekanntesten zweifellos der Barolo DOCG) über den Weißwein (Roero, Gavi) bis zum Schaumwein alles bietet, was das Liebhaberherz begehrt. Wichtigste Rebsorte ist der Nebbiolo, aus dem Barolo, Barbaresco, Gattinara und Nebbiolo d‘Alba gekeltert werden. Auch die Barbera-Rebe erbringt sehr gute Rotweine (Barbera d’Asti, Barbera d’Alba). Dolcetto ist ein saftiger, fruchtbetonter Rotwein. Die Weißweinsorten Arneis, Cortese und Moscato stehen für einige der beliebtest Weißweine Italiens (Gavi wird aus Cortese gekeltert); der Moscato erbringt in der Nähe der Stadt Asti süße Schaumweine mit geringem Alkoholgehalt (Asti DOCG und Moscato d’Asti DOCG). Auch Malvasia wird angebaut. Weitere interessante rote Rebsorten sind der Braquetto, der Grignolino und die Freisa mit jeweils eigenen Herkünften.

Ein traditionsreiches Gut wird verkauft.

Der Ursprung des italienischen Schaumweins wird selbstständig.

Az. Agr. Philine Isabelle. Noch nie gehört? Kein Wunder, denn 2019 ist der erste Jahrgang der gebürtigen Österreicherin, die im Piemont ihren Traum vom eigenen Weingut lebt.