Steile Hänge und viel Riesling

Die Mosel ist die älteste deutsche Weinbauregion und erstreckt sich auf 8.871 Hektar auch auf Anbauflächen an den Nebenflüssen Saar und Ruwer. Typisch für die Region ist der Weinanbau in Terrassen. Die steilen Felsen an den Hängen lassen die Sonne fast senkrecht auftreffen. Viele Lagennamen an der Mosel enden auf -lay und zeigen damit an, dass die Reben auf Schiefer stehen: Die uralte keltische Bezeichnung „ley“ für Schiefer hat so die Zeiten überdauert. Auf diesem Untergrund gedeiht vor allem der Riesling vorzüglich, der hier tief wurzeln muss und so reichlich Mineralität und Finesse aus dem kargen Untergrund zieht. Er besetzt rund 60 Prozent der Anbaufläche. Die Verbreitung des Rieslings an der Mosel verdanken wir einer entsprechenden Verfügung des Trierer Fürstbischofs Clemens Wenzeslaus (1787). Um manche Weinberge ranken sich Legenden wie die vom Bernkasteler Doctor. Dieser Name wurde dem Weinberg aus Dankbarkeit von dem Erzbischof Boemund II. verliehen, weil er durch den Wein von einer Krankheit geheilt worden war. Eine finessenreiche, mineralische Eleganz zeichnet die Moselweine aus; typisch ist auch eine zarte Restüße, die den Moselrieslingen ihr charmantes Spiel verleihen. Zunehmend verarbeiten die Winzer auch andere Rebsorten zu beachtlichen Weinen, zum Beispiel den Spätburgunder. 

Deutschlands größte Winzergenossenschaft startet frühzeitig mit der Übergangs-Planung.

»WeinHeimat« und »Wein verkauft!« bieten förderungsfähige Beratung für Weingüter in Rheinland-Pfalz.

Der Exportzusammenschluss deutscher Genossenschaften lanciert eine neue Marke gemeinsam mit den Bischöflichen Weingütern Trier.

Wurzelechte Reben sind der Stolz vieler Winzer, manche Pflanzen werden 100 Jahre alt und älter. Und die Weine von den alten Schätzchen gelten als besonders komplex.

Eberhard Cadenbach gibt die Vertriebsleitung ab. Mathias Müller steigt auf.

Was dieses Jahr auf den deutschen Weinauktionen los war, ist mit Wahnsinn zurückhaltend beschrieben. Und es sieht so aus, als sei das erst der Anfang. 

Niedrige Mengen und Mostgewichte – der Riesling an der Mosel litt unter der Trockenheit. Rotweinsorten und Burgunder könnten von der Witterung profitiert haben. Die Exporte steigen bei gleichzeitiger Konsumzurückhaltung im Inland.

Der Weinbauverband Mosel feierte sein 100-jähriges Gründungsjubiläum.

Bei den traditionellen Versteigerungen des VDP ist keine Krise zu spüren.

ZGM verliert seinen Leiter Technik und Produktion.

Axel Spieles folgt auf Hedwig Zeimantz

Moselwinzer schließen sich zu neuem Verein zusammen

Portfolio-Erweiterung durch Kooperation mit Weingut von der Mosel und aus dem Trentino
 

Export wächst 2021 im Wert um 36,6 Prozent  
 

Keller und Außenbetrieb neu besetzt