Specogna - Geheimtipp im Friaul

Mittwoch, 1. Juni 2016 - 14:00
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Der 2013er Identità von Specogna (Foto: Meiningers Sommelier)

Christian und Michele heißen die Brüder und sie sind maßgeblich für den Aufstieg Specognas zum Geheimtipp im Friaul verantwortlich. Genau genommen geht es um die Reserve-Linie. Mit den Jahrgängen 2006/2007 begannen die ersten Versuche, 2009 kam als erster Jahrgang auf dem Markt. Der Pinot Grigio 2015 wurde nach vier Tagen Maischestandzeit gepresst und im Stahl und Holz ausgebaut.

Der helle Rosétyp überzeugt mit seinem kompakten Mundgefühl und seinem feinen
Gerbstoffgerüst. Noch komplexer ist der Identità (70 Friulano, je 15 Ribolla Gialla und Malvasia) Die Eckpunkte des Ausbaus: zwei Tage Maischestandzeit, je ein Jahr Tonneau, Tank und Flasche, aktuell im Verkauf ist der salzig-mineralische 2013er. Wer Gerbstoff im Weißwein scheut, dem sei der Duality Sauvignon Blanc 2013 empfohlen, der mit seiner extremen Fruchtigkeit (Guave/Stachelbeere) verblüfft, ohne eindimensional zu wirken. Das liegt an den beiden gegensätzlichen Lagen (Norden/Süden, Hangfuß/Kuppe) und dem balancierten Ausbau in Holzfass und Tank. Specogna ist in Deutschland erhältlich bei Bayerl in Augsburg.

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