Hilfspaket für Restaurants vom Delivery Service Wolt

Bis zu 300.000 Euro

Mit einem Hilfspaket für seine Restaurantpartner reagiert der finnische Essenslieferservice Wolt auf die in dieser Woche bekanntgegebenen Corona-Maßnahmen. Kunden von Wolt haben die Möglichkeit, sich ihr Essen kontaktlos liefern zu lassen, um den persönlichen Kontakt mit dem Kurier zu vermeiden.

Der finnische Delivery-Newcomer Wolt hat für die Zeit des zweiten Lockdowns (2.-30. November) ein Hilfspaket für Restaurants geschnürt. Es enthält folgende Bestandteile: 

- Incentive: Für jede einzelne Bestellung über Wolt bekommen die Restaurantpartner 1,50 Euro zurück 
- Die Vermittlungsgebühr für Abholaufträge, entfällt vollständig (Kunden holen ihre via Wolt bestellten Mahlzeiten selbst im Restaurant ab) 
- Wolt zahlt seinen Restaurantpartnern auf Wunsch die Erträge bis zu sechs Mal pro Monat aus, um die Liquiditätssituation der Restaurants zu entlasten 
- Wolt nimmt kurzfristig mehr Kuriere an Bord, um den Bestellservice weiter zu verbessern 
- Wolt unterstützt seine Restaurantpartner mit lokalen Werbeaktionen 
- Das finanzielle Volumen des Hilfspakets liegt je nach Bestellvolumen zwischen 150.000 bis 300.000 Euro 

Zudem bittet Wolt seine Kunden, angesichts der Pandemie bei allen Bestellungen die Option kontaktlose Lieferung zu nutzen und den Kurier genau darüber zu informieren, wo die Lieferung abgelegt werden soll. Für seine Kurierfahrer hält Wolt Masken, Handschuhe und Desinfektionsmittel bereit.

Wolt hat seinen Service in Berlin im August 2020 mit 100 Restaurants gestartet. Rund 300 Restaurantpartner nutzen derzeit den Service von Wolt. Aufgrund der steigenden Nachfrage wird Wolt sein Geschäft in den kommenden Monaten in Deutschland ausweiten.

fizzz 12/2021

Fizzz #12-2021

Themen der Ausgabe

Nikki Lukas, Düsseldorf

Psychologin, Gastronomin, Unternehmerin – Nikki Lukas ist angetreten, mit „Greenkarma“ den Salatgenuss zu perfektionieren. Die Expansion hat sie fest im Blick.

Modern Tea Culture

Frische Optik, innovative Drinkideen, junges Auftreten – neue urbane Teebars lassen von sich hören und erneuern das Tee-Image.
Plus: Hot-Drink-News.

Zero Foodprint

Essen gehen und damit Klimaschutzprojekte fördern: die Initiative Zero Foodprint schafft eine neue Brücke zwischen Gastronomie und Landwirtschaft.