Rezept & Weintipp: Quinoa-Tabouleh mit Thunfisch

Rank & schlank mit Quinoa
Ausgabe: 
03
2020
Montag, 9. März 2020 - 8:00
Service

Gesund & leicht, aber lecker darf es im Frühjahr gerne sein. Ein wahres Superfood, prall gefüllt mit wertvollen Inhaltsstoffen, ist Quinoa. Mit Thunfisch und einer Prise Chilipulver verfeinert, gelingt daraus im Handumdrehen ein unkomplizierter Salat mit Frischekick.

Foto: StockFood/Wischnewski, Jan

Für 4 Personen

Zubereitungszeit: 15 Minuten
Garzeit: circa 20 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht

Zutaten

200 g Quinoa
Salz
2 Frühlingszwiebeln
1 Handvoll Basilikum
1 große Limette, Saft
1/2 Orange, Saft
1 bis 2 EL weißer Balsamico
Pfeffer, aus der Mühle
1 Prise Chilipulver
4 EL Olivenöl
250 g Thunfisch, im eigenen Saft

Zubereitung

Quinoa in kochendem Salzwasser 15 bis 20 Minuten garen, abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.

Die Frühlingszwiebeln schälen, das Grün in Ringe schneiden, den weißen Teil fein hacken. Basilikum abbrausen, trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und in Streifen schneiden.

Die Limette heiß waschen, trocken reiben, aus der Mitte vier hauchdünne Scheiben herausschneiden und den Rest der Frucht auspressen. Limettensaft, Orangensaft, Balsamico, Pfeffer, Salz und Chilipulver verrühren und das Olivenöl untermischen. Das Dressing abschmecken.

Quinoa mit Frühlingszwiebeln und Basilikum vermischen. Den Thunfisch in Stücke zupfen, zugeben und den Salat mit dem Dressing vermengen. In Schälchen anrichten, je mit einer Limettenscheibe garnieren und servieren.

 

Der Weintipp zum Quinoa-Tabouleh mit Thunfisch von Pascal Bohrer

Zu diesem Gericht empfehle ich den 2014 Chardonnay R vom Weingut Reibold aus dem pfälzischen Freinsheim. Für einen Chardonnay unüblich wirkt dieser frisch und fast jugendlich. Er wurde zu 30 Prozent in einem neuen Fass und zu 70 Prozent in Zweitbelegung ausgebaut, wo er zunächst zehn Monate auf der Hefe lag. In der Nase zeigt er frische tropische Früchte mit einem Hauch Ananas, gepaart mit einem leichten Ton Limette und Nuancen von getrockneten Früchten sowie feinkräutige Aromen. Der Wein wirkt nicht fett, hat aber trotzdem Kraft. Mit seinem angenehmen Säuregerüst merkt man nicht, dass er schon fast sechs Jahre auf dem Buckel hat. Ein kräftiger, voller Körper mit animierender gelber Frucht und einer mineralischen Note – erzeugt einen extrem guten Trinkfluss zum Quinoa-Tabouleh.

Pascal Bohrer
ist Chef-Sommelier im Ende 2019 eröffneten Le Petit Royal Frankfurt. Davor war er unter anderem als Chef de Rang und Sommelier im Frankfurter Sternerestaurant Erno’s Bistro tätig.

 

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