Lachspäckchen mit Wildreis und Kirschtomaten

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Gar nicht schief gewickelt
Ausgabe: 
06
2018
Sonntag, 9. September 2018 - 8:00
Gastronomie
Genuss
Service

Umwickelt von Lauchblättern stiehlt unser Lachsfilet mit Wildreis und Kirschtomaten jedem Steak die Show. Probieren Sie’s mal aus!

Lachspäckchen mit Wildreis und Kirschtomaten; Foto: StockFood/Lehmann, Joerg

Rezept für vier Personen

Zubereitungszeit: 35 Minuten
Garzeit: circa 35 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel

Zutaten:

circa 20 Kirschtomaten
400 g Kohlrabi
2 Stangen Lauch
200 g Wildreis
Salz
600 g Lachsfilet, ohne Haut
3 Stängel glatte Petersilie
1 TL Sesamöl
2 EL Rapsöl
2 EL helle Sojasauce

Zubereitung:

Die Kirschtomaten waschen. Den Kohlrabi schälen und auf einem Gemüseschneider in dünne Julienne ziehen. Den Wurzelansatz vom Lauch entfernen und von jeder Stange zwei bis drei der äußeren Blätter im Ganzen abziehen. Restlichen Lauch für ein anderes Gericht verwenden.

Die Lauchblätter in kochendem Salzwasser circa zwei Minuten blanchieren, danach in Eiswasser abschrecken und auf Küchenpapier trocken tupfen.

Den Wildreis nach Packungsanleitung in kochendem Salzwasser garen.

Das Lachsfilet waschen, trocken tupfen und in vier möglichst rechteckige Portionen aufteilen. Die Portionen jeweils in Lauchblätter einschlagen und überstehende Blätter kürzen. Mit Küchengarn festbinden.

Die Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter in Streifen schneiden.

Beide Öle in einer großen Pfanne erhitzen und die Lachspäckchen darin von allen Seiten anbraten. Zugedeckt circa fünf Minuten garen, dann die Kirschtomaten und den Kohlrabi dazugeben und unter gelegentlichem Wenden weitere circa fünf Minuten fertig garen.

Die Petersilie und die Sojasauce hinzufügen und vermischen.

Den Reis abgießen und zusammen mit dem Pfanneninhalt auf Tellern anrichten. Dabei noch das Küchengarn vom Lachs entfernen.

 

Der Weintipp zum Lachspäckchen mit Wildreis von Marcel Ribis

"Les Michelons" Moulin à Vent Rouge; Jules Desjourneys; Foto: Laurent VeraKennen Sie das Gefühl, wenn ein Wein so „greifbar“ zu sein scheint? Ich meine damit, dass man eine gewisse Ernsthaftigkeit im Glas hat, Substanz, und eine große Eleganz. Und diese Greifbarkeit trifft besonders auf den Gamay „Les Michelons“ Moulin à Vent Rouge von Jules Desjourneys aus dem Jahr 2011 zu, der aus einer der zehn Crus des Beaujolais, dem Moulin à Vent, kommt. Diese erste abgegrenzte Cru, benannt nach einer Windmühle, gilt als die außergewöhnlichste der zehn Crus. In der Nase präsentiert sich der Les Michelons anfangs fantastisch frisch, mit Noten von Himbeeren und Kirschen, welche schnell von einem Bund von Kräutern und einer Erdigkeit überholt werden und so den Duft von Wildreis förmlich widerspiegeln. Am Gaumen zeigt er sich mit präziser Säure und feinen Tanninen. Dieses saftige Mundgefühl des Weins geht wunderbar mit dem Sesamöl und der Sojasauce einher.

Marcel Ribis
hat es von Wien nach Hamburg verschlagen, seit 2017 ist er als Sommelier im Restaurant Haerlin im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten tätig.

 

 

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