Für Deutschland wurde die Ernteschätzung leicht nach oben korrigiert (Foto: DWI)
Für Deutschland wurde die Ernteschätzung leicht nach oben korrigiert (Foto: DWI)

Rheinhessen gewinnt, Württemberg verliert

Das Statistische Bundesamt prognostiziert in seiner am 25.10. veröffentlichten Schätzung eine Erntemenge von 8,86 Mill. Hektoliter (hl). Demzufolge fuhren die deutschen Winzer ca. 100.000 hl mehr Wein ein als in der letzten Schätzung, die von der Behörde Mitte September veröffentlicht wurde und 8,76 Mill. hl bzw. gerundet 8,8 Mill. hl auswies. Während die damamlige Schätzung im August erhoben wurde, basiert die aktuelle Prognose auf Daten aus dem September.

Mit 2,62 Mill. Hektoliter führt Rheinhessen das Ranking nach Anbaugebieten an, gefolgt von der Pfalz mit 2,41 Mill. hl Damit konnten die beiden größten Anbaugebiete um  ca. 100.000 hl (Rheinhessen) bzw ca. 40.000 hl (Pfalz) gegenüber der letzten Schätzung zulegen. In Württemberg mussten die Schätzungen nach unten korrigiert werden: Statt wie im September 1,01 Mill. hl werden nun 0,96 Mill. hl gemeldet. Für Württembergs Winzer fallen die Ergebnisse dennoch besser aus im Vorjahr. Auch für Baden wurde die Prognose von 0,99 Mill. hl auf 0,97 Mill. hl herabgesetzt. sw

Ausgabe 24/2021

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