Burgunderfreuden

Baden ist die südlichste und mit 15.837 Hektar Anbaufläche drittgrößte Weinregion Deutschlands. Zwischen Tauberfranken im Norden und dem Bodensee im Süden liegt das badische Weinland im warmen, sonnenreichen Südwesten Deutschlands. Als einziges deutsches Anbaugebiet gehört Baden zur EU-Weinbauzone B, die die durchschnittlich wärmeren Gebiete Europas umfasst. „Baden ist Burgunderland“, heißt es – wie wahr! Nicht nur, weil zwischen Südvogesen und Jura die so genannte „burgundische Pforte“ für warmen Luftzustrom vom Mittelmeer sorgt: Spät-, Grau- und Weißburgunder machen zusammen über die Hälfte des badischen Weinanbaus aus. Dazu kommen noch die Verwandten des Burgunders wie Chardonnay und Auxerrois. Im Markgräflerland wird viel Gutedel angebaut, der in Deutschland fast nur hier vorkommt. Die Burgundersorten gedeihen besonders gut im warmen Süden am Kaiserstuhl auf vulkanischen und Lössböden. In der Ortenau wird auch Riesling angebaut, der hier oft Klingelberger genannt wird. Der Auxerrois hat größere Flächen im Kraichgau. Die zu Baden gehörende Bodenseeregion bringt gute Rivaner und Spätburgunder hervor. 

Die Winzer von Baden engagieren einen neuen Vertriebsleiter.

Adrian Graf von Hoensbroech folgt auf Achim Frey
 

Die Winzergenossenschaft Ihringen lanciert einen Souvignier Gris.

Die Burkheimer Winzer freuen sich über steigende Durchschnittspreise 
 

Susanne Boll und Felix Reimer unterstützen die Genossenschaft.
 

Genossenschaft steigert ihren Umsatz um ca. 3 Prozent auf 6,1 Mill. Euro.
 

Mit dem 2020er-Jahrgang schlägt das Stiftungsweingut Freiburg neue Wege ein.

91 Punkte: 2016 Chardonnay Ihringer Winklerberg, Baden Weingut Freiherr von Gleichenstein

Die WG zieht trotz Umsatzrückgangs eine positive Bilanz.

Die badische Weinmarke von Rotkäppchen und dem Markgraf von Baden wächst.

Der Badische Weinbaupräsident tritt als Vorsitzender zurück.

Geschäftsführer Roland Leininger geht Ende 2021 in den Ruhestand.