Burgunderfreuden

Baden ist die südlichste und mit 15.837 Hektar Anbaufläche drittgrößte Weinregion Deutschlands. Zwischen Tauberfranken im Norden und dem Bodensee im Süden liegt das badische Weinland im warmen, sonnenreichen Südwesten Deutschlands. Als einziges deutsches Anbaugebiet gehört Baden zur EU-Weinbauzone B, die die durchschnittlich wärmeren Gebiete Europas umfasst. „Baden ist Burgunderland“, heißt es – wie wahr! Nicht nur, weil zwischen Südvogesen und Jura die so genannte „burgundische Pforte“ für warmen Luftzustrom vom Mittelmeer sorgt: Spät-, Grau- und Weißburgunder machen zusammen über die Hälfte des badischen Weinanbaus aus. Dazu kommen noch die Verwandten des Burgunders wie Chardonnay und Auxerrois. Im Markgräflerland wird viel Gutedel angebaut, der in Deutschland fast nur hier vorkommt. Die Burgundersorten gedeihen besonders gut im warmen Süden am Kaiserstuhl auf vulkanischen und Lössböden. In der Ortenau wird auch Riesling angebaut, der hier oft Klingelberger genannt wird. Der Auxerrois hat größere Flächen im Kraichgau. Die zu Baden gehörende Bodenseeregion bringt gute Rivaner und Spätburgunder hervor. 

Geschäftsführer Roland Leininger geht Ende 2021 in den Ruhestand.

Deutschlands südlichstes Anbaugebiet muss Schäden durch Spätfrost hinnehmen.

Baden – Der Garten Deutschlands. Dieser neue Slogan soll das badische Lebensgefühl ins ganze Land und darüber hinaus transportieren.

53 Städte und Gemeinden in Baden und Württemberg wurden mit dem neuen Gütesiegel „Weinsüden Weinort“ ausgezeichnet.