Der Weinhandel in Großbritannien atmet nach der Abschaffung der VI-1-Formulare auf (Foto: Iakov Kalinin/Fotolia)
Der Weinhandel in Großbritannien atmet nach der Abschaffung der VI-1-Formulare auf (Foto: Iakov Kalinin/Fotolia)

Export nach Großbritannien erleichtert

VI-1 heißt das Formular, das britischen Importeuren und Produzenten aus der EU Kopfschmerzen bereitete. Mit dem Einfuhrzertifikat wären für jeden importierten Wein ein hoher zusätzlicher Bürokratieaufwand inklusive Analysen in von Großbritannien anerkannten Laboren notwendig geworden.

Der britischen Weinbranche war es zweimal gelungen, eine Verschiebung der Einführung der VI-1-Formulare zu erreichen, zunächst bis Mitte 2021, dann bis Ende des Jahres 2021. Nun können die britischen Importeure aufatmen. Laut britischen Medien hat die Regierung entschieden, ganz auf die VI-1-Dokumentation zu verzichten. Die Begründungen aus dem Kabinett lesen sich dabei als ein so leidenschaftlicher Appell gegen Bürokratie, dass man sich fragen muss, wieso der Verzicht auf die Formulare nicht von Anfang an beschlossen wurde.

Die Abschaffung der VI-1-Formulare kappt dem Eisberg der durch den Brexit entstandenen Handelshemmnisse jedoch nur die Spitze. Meininger’s Wine Business International, Schwestermagazin der WEINWIRTSCHAFT, beleuchtet ab dem 30.7.2021 die Situation und zeigt, wieso sich insbesondere die Situation kleinerer Exporteure verschlechtert hat. cg

Ausgabe 18/2021

WEINWIRTSCHAFT Ausgabe 18/2021

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