Georg Klein vom Weingut Dürnberg (Foto: Manfred Klimek)
Georg Klein vom Weingut Dürnberg (Foto: Manfred Klimek)

3.500 Weinguts-Anteile verkauft

Im August hat das Weingut Dürnberg aus Falkenstein im österreichischen Weinviertel für Schlagzeilen gesorgt, indem es Privatpersonen gegen eine Einlage von mindestens 350 Euro Weinguts-Anteile anbot. Auf diese Weise möchte das Weingut seinen Ausbau fortsetzen. Dafür sind bis zum 7. November mehr als 4 Mill. Euro zusammengekommen, als Ziel sind 6 Mill. Euro formuliert. Die Summe stammt von 3.500 Personen, teilt das Unternehmen mit. 

»Wir sind überwältigt, dass wir einen derartigen Zuspruch erhalten. Sollte es in dieser Schlagzahl weitergehen, ist es möglich, dass die sechs Mill. Euro vor Ende der Zeichnungsfrist erreicht werden«, freut sich Georg Klein aus dem Vorstand des Weinguts, das seit letztem Jahr eine Aktiengesellschaft ist. Die Zeichnungsfrist endet am 17. November, das Weingut behält sich vor, diese früher auslaufen zu lassen. 

Insgesamt haben sich 17.000 interessierte Weinliebhaber registriert. Am 21. Oktober begann die Aktienemission – seitdem müssen Angebote abgegeben werden. Die Maximalzeichnung beträgt dabei 5.000 Euro, schon ab 300 Euro könne man Anteilseigner werden. Bis dahin handelte es sich um eine unverbindliche Registrierung, während der das Weingut über die weiteren Schritte informierte. Die Weine des 60-Hektar-Betriebs sind in Deutschland bei Saffer erhältlich und auch über WirWinzer. RED

Ausgabe 23/2022

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