Meiningers Rotweinpreis - die Sieger im Portrait

Text: Ilka Lindemann
Ausgabe: 
02
2016
Freitag, 8. Januar 2016 - 9:15
Hersteller
Wein
Verkostungen

Für die erste Ausgabe des Meiningers Rotweinpreis wurden insgesamt 1 125 Rotweine in sechs Kategorien verkostet. Die Kategorie I widmete sich ausschließlich dem Spätburgunder. Allein für diese Kategorie wurden 533 Pinots eingereicht, von denen es eine Auswahl von 20 Weinen in die Finalverkostung schaffte. Allesamt Spitzenweine. Seine sechs Favoriten sollte zum Ende jeder Verkoster benennen, um die besten sechs dann erneut in der Gruppe zu probieren und daraus den Siegerwein zu küren. Als klarer Sieger ging aus dieser Probe der Spätburgunder Alte Reben aus dem Jahrgang 2013 hervor. Ein großer Burgunder, der fast einstimmig gewählt wurde.

Die hohe Schule des Weinmachens wurde Julian Huber in die Wiege gelegt / Credits: Ralf Ziegler, AdLumina

Als der Name des Weinguts bekannt wurde, erstaunte das niemanden. Das Weingut Huber im badischen Malterdingen zählt seit langem zu den besten Pinot-Betrieben in Deutschland und wird in der Fachwelt oft in einem Atemzug mit den berühmten Gütern in Burgund genannt. Die Liste der Auszeichnungen für das Weingut ist lang. Zu verdanken ist das dem leider viel zu früh verstorbenen Bernhard Huber, dem es in seiner Schaffensphase gelungen ist, mit großem Enthusiasmus und der Liebe zum Wein den badischen Spätburgunder auf ein internationales Spitzenniveau zu heben.

Kategorie I - Spätburgunder
1. Platz Weingut Bernhard Huber, Baden

Den hohen Anspruch an die Qualität der Weine hat Bernhard Huber seinem Sohn klar vermacht. Julian Huber hat das große Vermächtnis angenommen und kümmert sich heute gemeinsam mit seiner Mutter um das Weingut. Mit Erfolg. Als wir in der Probierstube zusammensitzen kommt die Sprache schnell auf den Schicksalsschlag und den mit nur 55 Jahren verstorbenen Berhard Huber, der nach seinem Tod im Juni 2014 eine große Lücke hinterlassen hat.

„Das war ein harter Schlag für uns, doch unser Team hat es nach dem Tod meines Mannes noch viel mehr zusammengeschweißt“, berichtet Barbara Huber, die sich um das Büro, den Verkauf und den Vertrieb der Weine kümmert. „Unsere Mitarbeiter sind klasse!“, schwärmt sie. „Jeder hat noch mehr Verantwortung übernommen und packt mit an wo er nur kann“. „Ja“, ergänzt Julian Huber, „wir haben Leute, auf die wir uns hundertprozentig verlassen können und die alle eine persönliche tiefe Bindung zu ihrer Arbeit haben.“

Julian Huber ist ein nachdenklicher junger Mann, der sicher schneller erwachsen werden musste als andere. „Ab der Diagnose im Jahr 2012 hatten wir noch zwei gemeinsame Jahre. Das war im Rückblick eine geschenkte Zeit!“, berichtet er. Hart war sie sicher auch, denn Julian musste ständig zwischen seinem Studienort Geisenheim und dem Weingut hin- und herpendeln, um sich auf sein Erbe vorzubereiten.

„In diesen zwei Jahren haben wir die Schienen für das gelegt, was heute auf dem Weingut läuft. Wir haben alle Abläufe durchgesprochen, alle wichtigen Schritte gemeinsam gemacht.“  Aber in dieser Zeit wurden nicht nur die Weichen für die Zukunft gestellt, sondern „das war auch unsere Chance, noch mal Zeit miteinander zu verbringen“, so Julian Huber rückblickend.

Credits: Ralf Ziegler, AdLumina

Julian Huber wird im Februar 2016 26 Jahre alt. Und die Erwartungen, die er an sich selbst stellt, sind mindestens so hoch, wie die Erwartungen derer, die das Weingut im Visier haben. „In der Zukunft möchten wir den Fokus weiterhin auf die Qualität lenken und keinesfalls weiter expandieren“, berichtet der Breisgauer. Im Gegenteil: Gemeinsam mit seinem Vater wurde noch der Entschluss gefasst, die Gesamtrebfläche von 30 Hektar etwas zu reduzieren, um den Fokus komplett auf die Burgunderfamilie zu legen. 28 Hektar werden derzeit bewirtschaftet. „Mitte der 90er hatte mein Vater mal überlegt, sich zu 100 Prozent auf den Spätburgunder zu konzentrieren“, erinnert sich Julian Huber, „aber ich bin froh, dass er das nicht gemacht hat.“ 

Heute beträgt der Spätburgunderanteil 70 Prozent, daneben werden noch 15 Prozent Chardonnay sowie Weiß- und Grauburgunder und Auxerroir angebaut. Beim Thema Chardonnay blitzen die Augen von Julian Huber, denn so sehr er auch den Geschmack/die Vorlieben seines Vaters teilt, an einem Punkt möchte er doch etwas verändern. Seine Chardonnays werden früher gelesen und sollen mit weniger Holz auskommen. „Die möchte ich einfach schlanker und straffer und mit klarerer Säure und Frucht haben!“

„Julian hat seinen eigenen Kopf“, lächelt Barbara Huber, die zu Recht stolz auf ihren Sohn sein kann. „Das einzige, was meine Mutter an mir stört, ist mein Bart, den würde sie mir am liebsten abrasieren“, grinst der frech.

Vor 28 Jahren haben Bernhard Huber und seine Frau das Weingut gegründet, 1998 wurde das heutige Weingut bezogen, mit viel Platz und modernstem technischem Standard. „Wir können hier individuell auf jede einzelne Sorte und jede einzelne Lage eingehen“, erfahren wir beim Gang durch die Produktionshalle. Wichtig ist neben der strengen Ertragsreduzierung im Weinberg, dass alle Weine durchgären und eine lange Lagerzeit auf der Hefe bekommen. Bei der Rotweinbereitung ist die traditionelle Maischegärung ein wichtiger Schritt. Die besten Rotweine reifen bis zu 18 Monaten in Eichenfässern.

Credits: Ralf Ziegler, AdLumina

In den 90ern hat Bernhard Huber auch mit dem Versekten angefangen, etwa 10 000 Flaschen Schaumwein werden nach dem Verfahren der klassischen traditionellen Flaschengärung produziert. „Inzwischen versekten wir aber nur noch den Chardonnay, die Spätburgunderfläche ist ausschließlich den Weinen vorbehalten“, so Julian Huber.

Schnell fahren wir noch in den Weinberg gegenüber vom Weingut, in dem die Zisterziensermönche schon vor 700 Jahren Spätburgunder anbauten – in den Wildenstein , auf dem heute 30 Jahre alte Spätburgunderreben auf rotem Muschelkalk wachsen und von dem man einen wunderschönen Blick auf den Feldberg hat. „Die Mönche trafen damals in Malterdingen auf dieselben Muschelkalkverwitterungsböden wie in Burgund und brachten die hohe Schule des Weinmachens mit. Ansporn und Philosophie der Hubers, es mit den großen Burgundern aus Frankreich aufzunehmen. Und das können sie gut, wie die vielen Auszeichnungen und Prämierungen beweisen. Von hier wird noch viel Gutes kommen. Soviel ist gewiss.

Weingut Bernhard Huber
Heimbacher Weg 19
79364 Malterdingen
Tel. 07644 9297220
www.weingut-huber.com

Alle Ergebnisse von Meiningers Rotweinpreis 2015 finden Sie hier

 

… Und weiter geht’s

Kategorie II – Lemberger
1. Platz Weingut Herzog von Württemberg, Württemberg

Weingut Herzog von Württemberg / Credits: Werner Kuhnle

Ein würdiger erster Platz für ein Weingut mit Tradition. Die Geschichte des herzoglichen Weinguts reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, einen ersten urkundlichen Nachweis findet man aus dem Jahr 1289. Das Weingut wurde im Jahr 1677 durch Herzog Eberhard II. gegründet und blieb über Generationen in Familienhand.

Seit 1998 leitet Michael Herzog von Württemberg das Weingut, das seitdem eine enorme Qualitätssteigerung erfahren hat. Etwa 40 Hektar werden heute bewirtschaftet, 17 Hektar gehören den roten Sorten wie Trollinger, Lemberger, Spätburgunder und Zweigelt, 23 Hektar sind mit weißen Rebsorten bestockt.

„Der Schwerpunkt liegt klar auf den heimischen Sorten“, erfahren wir von Michael Herzog von Württemberg“, „Unser Sortenspiegel zeigt 30 Prozent Riesling, 25 Prozent Lemberger, zehn Prozent Spätburgunder und zehn Prozent Trollinger.“ Terroirbezogene Weine zu machen, die die jeweilige Rebsorte erkennen lassen, das ist das Ansinnen des Hauses Herzog von Württemberg, das das größte private Weingut im Anbaugebiet Württemberg ist.

Lemberger ist als traditionell württembergische Rebsorte unsere wichtigste Rotweinsorte. Sie macht ein Viertel unserer Rebfläche aus, deshalb freuen wir uns ganz besonders über den ersten Platz in dieser Kategorie“, freut sich Michael Herzog von Württemberg, dem die Verbundenheit mit der Region wichtig ist. „Den Regionalitäts-Gedanken unterstreichen wir noch dadurch, indem wir unsere Barriquefässer aus der regionalen, eigenen Eiche des herzoglichen Forsts herstellen lassen“, erfahren wir weiter.

Tradition ist für ihn immer auch gleich Innovation. Weshalb in den vergangenen Jahren auch internationale Rebsorten wie Merlot oder Syrah gepflanzt wurden. Die machen inzwischen 15 Prozent der Rebfläche aus. Aber am wichtigsten sind die heimischen Rebsorten, „daran halten wir fest“, so der Herzog von Württemberg.

„Wir haben sechs Toplagen Württembergs, davon zwei Monopollagen im Eigentum. Die Vielfalt an Böden und Spitzenherkünften aus dem Anbaugebiet ist einmalig und unser Stammkapital. Deshalb ist es auch unser Anspruch, durch streng selektive Lese, auch hier Spitzenweine Württembergs zu erzeugen.“  

Weingut Herzog von Württemberg
Monrepos 9
71634 Ludwigsburg
www.weingut-wuerttemberg.de

Kategorie III – internationale Rebsorten
1. Platz Weingut der Stadt Mainz, Rheinhessen

Weingut der Stadt Mainz / Credits: Archiv/PrivatIm Jahr 1725 wurde die schmucke Hofreite mit Fachwerkhaus und Gewölbekeller im rheinhesssichen Harxheim erbaut, in der man heute köstlich speisen kann. 1906 schenkte Joseph Schick mangels Erben sein Weingut inklusive acht Hektar Rebfläche der Stadt Mainz, die das Weingut 1994 an die Familie Fleischer verpachtet hat.

Um das Weingut kümmert sich heute Stefan Fleischer, der in 2015 die kaufmännische Leitung übernommen hat und sich die Verantwortung im Keller mit seinem Vater teilt. Neben der Schwerpunktrebsorte Riesling liegt die Leidenschaft der Fleischers auch auf internationalen Rebsorten wie dem Syrah, mit dem die Fleischers den 1. Platz in dieser Kategorie gewonnen haben.

Aber auch Merlot und Cabernet Sauvignon stehen im Anbau. „Am Anfang war es für uns ein Abenteuer, internationale Rotweinsorten wie den Syrah auf unseren Böden und in unserem Klima anzupflanzen“, berichtet Stefan Fleischer. „Da es bei uns in Deutschland aber keinen Typus und keine Erwartung gibt, wie deutscher Syrah zu schmecken hat, brachte das für uns eine gewisse Unbefangenheit und Freiheit mit sich“, so der dynamische Jungwinzer.

Die internationalen Rebsorten bezeichnet er als seine Spielwiese, wo er neue Dinge ausprobieren und entdecken kann. „Das ist für uns als Winzer unwahrscheinlich spannend. Und ich liebe die Allegorie meines Vaters, dass jeder Wein wie ein Kind ist – unsere Barrique-Rotweine wären in diesem Bild die verwöhnten Gören, weil wir vom Weinberg bis zur Flasche keine Kosten und Mühen scheuen, sie zu hegen und zu pflegen.“

In der Familie wird bereits seit 1742 Weinbau betrieben. „Unsere Grundprinzipien sind einfach“, so Stefan Fleischer, „Einen guten Wein kann man im Keller machen, einen hervorragenden Wein nur im Weinberg. Was an Aromen nicht schon in den Trauben vorhanden ist, kann im Keller nicht zur Entfaltung gebracht werden.“ Mit dem Syrah Brarrique trocken aus dem Jahrgang 2009 haben die Fleischers jedenfalls ein Zeichen gesetzt.

Weingut der Stadt Mainz
Rheinhessenstraße 103
55129 Mainz
www.weingut-fleischer.de

Kategorie IV – heimische Rebsorten
1. Platz Weingut Neiss, Pfalz

Weingut Neiss / Credits: Archiv/Privat

Mit dem Kellerneubau im nordpfälzischen Kindenheim hat sich Axel Neiss in 2014 nicht nur einen lang gehegten Traum erfüllt, sondern auch neue Maßstäbe für die Zukunft des Weinguts gelegt. Hier ist nun technisch alles auf dem neusten Stand und er kann sich auf das Wesentliche konzentrieren – die Qualitäten seiner Weine weiter auszubauen.

Unser Schwerpunkt liegt auf den klassischen Rebsorten und das wird auch auf lange Sicht so bleiben“, verrät Axel Neiß. Riesling und die weißen und roten Burgundersorten nehmen 75 Prozent der 28 Hektar Rebfläche ein. Er will im kühleren Norden der Pfalz, verbunden mit den Höhenlagen in Kindenheim seine Stärken dadurch ausspielen, dass er elegante und mineralische Weine erzeugt.

„Unsere massiven Kalksteinböden sind dafür ein Garant und auch unser Alleinstellungsmerkmal“, so der Weinenthusiast. Dass er mit seinem Frühburgunder den ersten Platz in der Kategorie „heimische Sorten“ erreicht hat, freut ihn ungemein: „Frühburgunder ist zwar bei uns mengenmäßig eine Nische nach dem Motto „klein aber fein“. Aber der Wein ist vom qualitativen Level her jedes Jahr eine Besonderheit.“ Mit dem Rotweinpreis wird sich die Fangemeinde sicher noch erhöhen!

Weingut Neiss
Hauptstraße 91
67271 Kindenheim
www.weingut-neiss.de

Kategorie V – Sortenvielfalt
1. Platz Weingut Graf Adelmann, Württemberg

Weingut Graf Adelmann / Credits: Werner Kuhnle

Die Burg Schaubeck ist der Sitz des Adelsweinguts Graf Adelmann. Hier residieren Michael und Felix Graf Adelmann in einer jahrhundertealten Wasserburg. Bereits vor 700 Jahren wurde hier Weinbau betrieben. 1914 erbte die Familie die Burg und seit 2012 ist mit Felix Graf Adelmann die fünfte Generation verantwortlich. Er hat internationales Marketing, BWL und Sprachen studiert, macht Musik und ist bei Wein-Größen wie Berhard Huber, Foradori und Bründlmayer in die Lehre gegangen.

Im Hause Adelmann sind die Cuvées die Aushängeschilder, so wundert es auch nicht, dass der Sieg in der Kategorie Sortenvielfalt erfolgte. Mit der Rotweincuvée Hades Vignette aus dem Jahrgang 2011 hat eines der Aushängeschilder des Weinguts gewonnen. In Sachen Cuvée hat das Weingut Pionierarbeit im Land der Trollinger und Lemberger leisten müssen. Mit Erfolg. Über 20 Hektar Rebflächen sind mit Lemberger, Trollinger, Spätburgunder und Samtrot sowie Riesling, Grau- und Weißburgunder und Muskateller und Traminer bestockt. 

Weingut Graf Adelmann
Burg Schaubeck 1
71711 Steinheim an der Murr
www.graf-adelmann.com

Kategorie VI – gereifte Rotweine (Jahrgang 2008 und älter)
1. Platz Weingut H.J. Kreuzberg, Ahr

Weingut H.J. Kreuzberg / Credits: Archiv/PrivatLudwig Kreuzberg und Frank Josten leiten das Neun-Hektar Weingut H.J. Kreuzberg in Dernau an der Ahr, das im Jahr 1953 vom damaligen Prokuristen des Dernauer Winzervereins – Hermann-Josef Kreuzberg –, gegründet wurde.

Gemeinsam mit ihrem Kellermeister betreiben sie integrierten Weinbau, bei dem die ökologische Bodenbearbeitung eine wesentliche Rolle spielt, ebenso wie die Ertragsreduzierung und eine selektive Handlese. Alle trockenen Rotweine werden in Barriques ausgebaut, wobei die malolaktische Gärung und eine schonende Filtration die größte Rolle spielen.

„Das Streben nach charaktervollen, vom Terroir geprägten, hochwertigen Burgundern von internationaler Klasse steht bei unserem Denken und Handeln immer im Vordergrund“, erfahren wir von Frank Josten. Etwa 85 Prozent der Rebfläche ist mit Spätburgunder bestockt. „Uns ist es sehr wichtig, einem Pinot Noir eine Entwicklung zu geben. Ein gutes und ausgewogenes Gerüst aus Säure, Extrakt, Tannin mit moderatem Alkoholgehalt und einem schonenden Ausbau lässt unsere Pinots optimal reifen“, so Josten.

Kein Wunder, dass es einer der Kreuzberg-Spätburgunder auf den ersten Platz in dieser Kategorie geschafft hat. Dem Weinguts-Trio gelingt es, bereits im Weinberg die Grundlage für vorzügliche, und unverwechselbare Weine zu legen.

Weingut H.J. Kreuzberg, Ahr
Schmittmannstraße 3053507 Dernau
www.weingut-kreuzberg.de

Sonderpreis: Kollektion des Jahres
Weingut Bernhard Koch, Pfalz

Weingut Bernhard Koch / Credits: Archiv/Privat

Pinot Noir, Pinot Noir, Pinot Noir – so in etwa lautet die Erfolgsliste des Hainfelder Weinguts bei Meiningers Rotweinpreis. Denn obwohl sich Familie Koch der gesamten Burgunderfamilie verpflichtet fühlt, beweist Inhaber und Betriebsleiter Bernhard Koch doch gerade mit dem roten Vertreter ein geschicktes Händchen. Angeführt vom 2010er Hainfelder Letten Pinot Noir Grande Réserve mit 93 Punkten, wurden noch fünf weitere seiner Spätburgunder mit bis zu 92 Punkten bewertet – Grund genug, das Weingut mit der Auszeichnung „Kollektion des Jahres“ zu ehren.

Neun der insgesamt 47 Hektar sind bei Familie Koch mit Spätburgunder bestockt und unterstehen einer besonders intensiven Pflege: „Gerade bei Spätburgunder zieht das Menge-Güte-Gesetz. Es ist die Rebsorte, bei der wir wohl am meisten den Ertrag reduzieren“, weiß Bernhard Koch.

Qualität steht bei ihm an oberster Stelle, egal in welcher Preisklasse. Und so feiert er nicht nur mit seinen Premiumweinen Erfolge, sondern bietet auch den Anhängern des leichten Weingenusses ein vielseitiges Angebot. „Unser Ziel ist es, auch in der Basis ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu haben. Man kann nicht nur Spitzenweine erzeugen. Jeder Wein, der an den Kunden rausgeht muss top sein“, klärt er auf.

Weingut Bernhard Koch
Weinstraße 1
76835 Hainfeld
www.weingut-koch.com

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