Die Neuen bei den ÖTW (Foto: Robert Herbst/ÖTW)
Die Neuen bei den ÖTW (Foto: Robert Herbst/ÖTW)

Drei Neulinge bei ÖTW

Die Winzervereinigung Österreichische Traditionsweingüter (ÖTW) hat Zuwachs bekommen. Die Weingüter Leindl, Steininger und Thiery-Weber, die sich in den letzten Jahren bereits als »kooptierte Mitglieder« für die Weiterentwicklung des ÖTW-Klassifizierungssystems engagierten, sind nun als vollwertige Mitglieder in den Verein aufgenommen worden. Damit wächst die Zahl der Traditionsweingüter auf 68, wie die Vereinigung vermeldet.


Das Weingut Leindl aus dem Kamptal besteht erst seit 2013, hat aber bereits diverse internationale Auszeichnungen für seine Veltliner eingeheimst. Ebenfalls im Kamptal liegt das Weingut der Familie Steininger, die sich vor allem der Produktion von herkunftstypischen Schaumweinen verschrieben haben. Das Weingut Thiery-Weber steht für naturnahen Weinbau und charakteristische Lagenweine aus dem Kremstal.

Die ÖTW ist vergleichbar mit dem VDP in Deutschland. Neben dem Bekenntnis zum Herkunftsprinzip muss ein Weingut für die Aufnahme bei den ÖTW auch eine Nachhaltigkeits- oder Biozertifizierung vorweisen. Für die Bewirtschaftung von »ÖTW ERSTE LAGEN« gilt zusätzlich ein Verbot von Herbiziden und Insektiziden. Zudem müssen die Trauben per Hand gelesen werden, und am Most dürfen keinerlei Eingriffe vorgenommen werden.

Dieses Jahr feiert die Vereinigung ihr 30-jähriges Jubiläum und wird zu diesem Anlass erstmals mit einem Gemeinschaftsstand bei der VieVinum auftreten. Zudem wurde vermeldet, dass Michael Malat das Amt des Obmanns für den ÖTW-Regionalverband Donau übernimmt, womit der Kremstaler Winzer eine Familientradition fortführt, da auch sein Vater einst Obmann für den Regionalverband gewesen war. VM

Ausgabe 9/2022

WEINWIRTSCHAFT 09/2022

Themen der Ausgabe

ProWein

Messeführer, Produktneuheiten, Ausgeh-Tipps und mehr. Alles Wichtige zur ProWein 2022.

Ahr

Ein Jahr nach der Flutkatastrophe war WEINWIRTSCHAFT wieder im Ahrtal unterwegs. Die örtlichen Weinerzeuger sehen noch viele Probleme, mit denen sie konfrontiert sind, aber auch die »Chancen für Visionen«. 

Württemberg

Die Heimat von Trollinger und Lemberger schaut optimistisch in die Zukunft - und entdeckt die Weißweine für sich.