Sardinen fangfrisch

Ausgabe: 
05
2014
Montag, 7. Juli 2014 - 12:00
Gastronomie

WEINWELT- Rezept für 4 Personen

Sardinen frisch vom Grill. Der leckere Fisch ist in der warmen Jahreszeit nicht nur angenehm leicht, sondern auch im Nu zubereitet.

Zutaten:

12 kleine Sardinen
1 Bund Petersilie
½ Zitrone
3 EL Olivenöl
1 TL Mehl
Fleur de Sel und Pfeffer aus der Mühle
2 Knoblauchzehen

Als Beilage: Frisches Brot oder Baguette, Pesto, Kartoffeln

Sie brauchen: ca. 30 Minuten, die Zubereitung ist einfach

 

Zubereitung:

Die Petersilie und den Knoblauch fein hacken und mischen, die halbe Zitrone auspressen.

Von den einzelnen Sardinen den Bauch aufschneiden und die Innereien entfernen, danach gründlich waschen und abtrocknen. Dann die Sardinen mit einer Mischung aus Fleur de Sel und schwarzem Pfeffer sorgfältig einreiben und mit etwas Mehl bestäuben.

Wer sie grillt, sollte die Sardinen mit etwas Olivenöl beträufeln und dann für kurze Zeit (2 Minuten) auf den Grill geben. Einmal wenden. Fertig.

Wer sie in der Pfanne zubereitet: Die Pfanne mit Olivenöl erhitzen und die kleinen Fische von jeder Seite 2 bis 3 Minuten leicht braun braten. Die Petersilie-Knoblauch-Mischung zugeben und leicht angehen lassen, mit Zitronensaft ablöschen.

Dazu passen Kartoffeln oder alle Arten von Brot.

 

Der Weintipp von Gina Duesmann

Vouvray - Bernard FouquetDa ich gerne, vor allem im Sommer, Schaumweine trinke, möchte ich auch zu einem so einfachen Gericht wie den gegrillten Sardinen einen solchen öffnen. Als Speisenbegleiter vielfach unterschätzt, fristet der Schaumwein oft sein Dasein als Aperitif. Mit dem Vouvray haben wir eine spannende Alternative, die beide Aufgaben wunderbar meistert.

Er strahlt bereits in verführerischem hellem Goldgelb und zeigt in der Nase eine zarte, verspielte Frucht, ausgesprochen fein und elegant. Er wurde traditionell nach der Champagnermethode gekeltert. Seine knapp 7 Gramm Restzucker passen perfekt zur markanten Säure des Grundweins. So verspürt man in der Nase dezente kalkige und steinige Nuancen, sowie nicht ganz reifen, gelben Pfirsich und frische Zitrone. Nicht der Hauch von Alter, sondern frisch, trocken und geradlinig. Am Gaumen präsentiert sich dann ein dezenter Anklang nach frischem Brot, der die nun folgende Cremigkeit schon andeutet. Eine füllige Cremigkeit mit dezenter Mineralik, die die mediterran gehaltenen Beigaben von Zitrone, Knoblauch und Petersilie elegant einbindet. Vor allem der Knoblauch wirkt nicht so streng, sondern erscheint nun mild würzig. Die prägnante Zitrone und die kräuterige Frische der Petersilie werden sanft vom Chenin Blanc eingefangen und gehalten. Das Mousseux belebt das Gericht noch einmal hinten raus und sorgt für einen intensiven und langen Nachhall. Ein wahrer Genuss, der in Punkto Qualität und Preis den ein oder anderen Champagner in den Schatten stellt!

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