Im Amt als wafg-Präsidentin bestätigt: Barbara Körner (Foto: Coca-Cola Deutschland)
Im Amt als wafg-Präsidentin bestätigt: Barbara Körner (Foto: Coca-Cola Deutschland)

wafg-Vorstand im Amt bestätigt

Wie die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) mitteilte, wurden der Vorstand mit Präsidentin Barbara Körner (Coca-Cola), Vize-Präsidentin Astrid Williams (Pepsico) und Vize-Präsident Henning Rodekohr (Vilsa-Brunnen Otto Rodekohr) in ihren Ämtern bestätigt. Die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke hat im Rahmen der vor kurzem stattgefundenen Mitgliederversammlung in Berlin das Präsidium neu gewählt.

Neben dem Vorstand gehören dem Präsidium des Verbandes in der neuen Legislatur folgende Persönlichkeiten aus den Unternehmen der Branche an: Roel Annega (Gerolsteiner), Jan-Friedrich Büchler (ADM Wild Europe), Oliver Kiefer (Red Bull Deutschland), Stefan Müller (Hassia), Fabian Neumann (MEG Weißenfels), René Püchner (Capri Sun) und – zudem als Schatzmeister – Christian Schindel (Rhönsprudel). Neu in das Präsidium wurde Cornelia Folz (CCEP Deutschland) gewählt.

Die Mitgliederversammlung und die Kolleginnen und Kollegen aus den Lenkungsgremien dankten ausdrücklich Axel Dahm und Frank Molthan für ihr bisheriges ehrenamtliches, persönliches Engagement im Präsidium der Vereinigung.

Der Verband hat Anfang September sein 140-jähriges Jubiläum als einer der ältesten Wirtschaftsverbände in Deutschland begangen. Angesichts der aktuellen Lage und der großen Herausforderungen für die Unternehmen der Branche soll dieses im kommenden Jahr im Rahmen einer Veranstaltung auch öffentlich gewürdigt werden. //ok

GZ 25/22

Themen der Ausgabe

Gastkommentar: Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch

Wie Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch, Gründer der Unternehmensberatung Esch. The Brand Consultants und ehemaliger Universitätsprofessor sagt, zeigen die diesjährigen Ergebnisse im Getränkebereich ein erwartetes Muster: Handelsmarken gewinnen immer dann, wenn es den Menschen schlecht geht. Gegen eine Verdrängung durch Handelsmarken helfe nur die eigene Markenstärke. Der Anteil an Handelsmarken bei Getränken ist noch gering. Die Gründe dafür nennt Prof. Esch in seinem Gastkommentar.

Titelthema: Starke Marken

Handelsmarken gewinnen in der Krise an Bedeutung. Denn Konsumenten ändern laut aktueller Studien ihr Kaufverhalten bei Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs spürbar und greifen in Zeiten von steigender Inflation häufiger zum günstigen Produkt. Renommierte Marken zeigen jedoch ihre Widerstandskraft, vor allem bei Getränken.

Rückblicke: AfG, Bier & Wein/Schaumwein/Spirituosen

2022 bedeutete einen nahtlosen Übergang von Krise zu Krise. Für die Brauwirtschaft war das Jahr geprägt von Absatzverlusten und schlechten Nachrichten, hielt aber auch die ein oder andere Überraschung parat. Die AfG-Branche blickt auch jenseits der Krisen ebenfalls auf ein bewegtes Jahr zurück. Trotz starker Umsätze litten die Sekt-, Wein und Spirituosenindustrie besonders unter dem Angriffskrieg auf die Ukraine.