Die Einzelhandelsunternehmen erzielten laut Destatis im Juni ein Umsatzplus. Der LEH spüre davon aber wenig. (Foto: Pixabay)
Die Einzelhandelsunternehmen erzielten laut Destatis im Juni ein Umsatzplus. Der LEH spüre davon aber wenig. (Foto: Pixabay)

LEH geht im Juni gegen den positiven Umsatz-Trend

Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Juni 2021 kalender- und saisonbereinigt real 3,9 Prozent weniger um als im Mai 2021, vermeldet das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden.

Laut Destatis würde der Umsatz der Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte 6,1 Prozent unter dem Niveau des Vormonats liegen. Der Facheinzelhandel mit Lebensmitteln (zum Beispiel mit Obst und Gemüse, Fleisch, Backwaren oder Getränken) setze im entsprechenden Vergleich 1,7 Prozent mehr um. Deutliche Steigerungen gäbe es dagegen im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln. Hier seien die realen Umsätze im Juni 2021 kalender- und saisonbereinigt 8,7 Prozent höher als im Vormonat. Der Internet- und Versandhandel verzeichne den Statistikern nach ein reales, kalender- und saisonbereinigtes Umsatzminus von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Er liege aber mit 38,4 Prozent weiterhin deutlich über dem Niveau vom Februar 2020.

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben im Juni 2021 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 4,2 Prozent und nominal (nicht preisbereinigt) 4,6 Prozent mehr umgesetzt als im Mai 2021. Diese Entwicklung sei mit der bundesweit weiter sinkenden Corona-Inzidenz und den damit verbundenen Lockerungen der Bundes-Notbremse zu erklären, die bis 30. Juni 2021 in Kraft war. Im Vergleich zum Vorkrisenmonat Februar 2020 habe der Umsatz im Juni 2021 kalender- und saisonbereinigt real 9,1 Prozent höher gelegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat Juni 2020 sei der Einzelhandelsumsatz im Juni 2021 real um 6,2 Prozent und nominal um 8,2  Prozent gestiegen. Allerdings hatte der Juni 2021 mit 26 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr als der Juni 2020. //lhw

Ausgabe 19/21

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