Der Einzelhandel, so berichtet das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse, fuhr im Oktober dieses Jahres preisbereinigt 2,8 Prozent weniger Umsatz als im Vormonat ein. Lebensmittel verloren mit 1,2 Prozent realem Umsatzrückgang moderat.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) meldet, hat sich der Gesamtbierabsatz im Oktober trotz hoher Temperaturen im Vergleich zum Vorjahresmonat wieder verschlechtert. Der steuerpflichtige Bierabsatz (Inland) weist sogar noch ein größeres Minus aus. Von Januar bis Oktober liegen die Brauer kumuliert weiter im Plus gegenüber 2021.

Der Umsatz im Gastgewerbe ist im September 2022 gegenüber August 2022 kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) um 0,9 Prozent gesunken und nominal (nicht preisbereinigt) um 0,2 Prozent gestiegen. Dies teilt das Statistische Bundesamt aus Wiesbaden mit. Im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigen die Umsätze eine klare Tendenz noch oben.

Nach vollständigen Zahlen stiegen die Weinimporte in Deutschland 2021 deutlich an. Italien blieb die wichtigste Herkunft und konnte vor allem im Wert zulegen.
 

Der Einzelhandel mit Lebensmitteln in Deutschland verzeichnete nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im September 2022 im Vergleich zum Vormonat einen realen (preisbereinigten) Umsatzzuwachs von 2,6 Prozent. Damit erholte er sich leicht vom niedrigsten Umsatzniveau seit Januar 2017, das im August 2022 gemessen wurde. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank der Umsatz um 2,4 Prozent.

Nach dem dicken Plus von +11,8 Prozent im August fällt der Bierabsatz im September wieder mäßig aus. Das Statistische Bundesamt meldet für den Gesamtbierabsatz lediglich ein zartes Plus von 0,7 Prozent. Der Export fiel gar von +11,3 im Vormonat wieder auf -2,5 Prozent zurück.  

Nach der Erholung im vergangenen Monat meldet das Statistische Bundesamt für den August erneut Einbußen von -1,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat und -3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit liege der Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel auf dem niedrigsten Umsatzniveau seit Januar 2017. 

Nach den dürftigen Monaten Juni und Juli kann der Bierabsatz im August mächtig zulegen. Wie das Statistische Bundesamt meldet, können sich die Brauereien über ein dickes Plus von 11,8 Prozent freuen. Auch der Export legte um 11,3 Prozent zu.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes aus Wiesbaden ist der Umsatz im Gastgewerbe im Juli gegenüber dem Vormonat Juni um 1,5 Prozent gesunken.

Wie das Statistische Bundesamt meldet, kann sich der Lebensmitteleinzelhandel im Juli mit einem Plus von 2,1 Prozent von den Umsatzeinbrüchen der vergangenen drei Monate etwas erholen. 

Nach dem deutlichen Verlust von 7,1 Prozent im Juni meldet das Statistische Bundesamt auch für den Juli insgesamt ein Absatzminus von 4,9 Prozent bzw. 418.000 Hektoliter auf rund 8,2 Millionen Hektoliter. Dabei betrug der Verlust im Vorjahr bereits rund 7 Prozent.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren die Umsätze im Gastgewerbe im ersten Halbjahr 2022 fast doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum (+98,5 Prozent). Auch der Juni liegt über dem Level des Vormonats (+3,1 %) sowie des Juni 2021 (36,9 %). Insgesamt rangiert der Umsatz aber weiterhin unter dem Vor-Krisen-Niveau. Der Dehoga Bundesverband ist alarmiert.

Der LEH-Umsatz sinkt laut dem Statistischen Bundesamt weiter und rangiert auf dem tiefsten Stand seit sechs Jahren. Auch die Einzelhandelsunternehmen insgesamt müssen den größte Rückgang zum Vorjahresmonat seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994 hinnehmen.

Ende 2021 war jeder zehnte Mensch in Deutschland im Alter von 15 bis 24 Jahren, vor 40 Jahren war es noch jeder sechste, meldet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden.

Laut dem Statistischen Bundesamt ist der Umsatz im Gastgewerbe im Mai gegenüber dem Vormonat real um 8,5 Prozent und nominal um 9,8 Prozent gestiegen. Zwar liegt das Niveau weiterhin 14,9 Prozent unter dem Vor-Corona-Niveau, allerdings kann die Gastronomie den höchsten Umsatz seit Beginn der Pandemie erzielen.