Bernkasteler Ring
Bernkasteler Ring

Bernkasteler Ring wird jünger

Das Jahr 2021 beginnt für den Bernkasteler Ring mit Neuerungen. Die jährliche Mitgliederversammlung fand seit der Gründung des Vereins im Jahr 1899 das erste Mal digital statt.

Wie der Verein mitteilt, wurde die Spitze des Vorstandes bestätigt: mit Martin Kerpen vom Weingut Kerpen in Wehlen als 1. Vorsitzenden, Vertreter der Mittelmosel und Sprachrohr für den gesamten Verbund sowie Herbert Weis vom Weingut Erben von Beulwitz in Mertesdorf als Vertreter der Ruwer und 2. Vorsitzender. Im Beirat wurde Johannes Schmitz vom Rebenhof-Johannes Schmitz in Ürzig bestätigt, der schon seit über 10 Jahren Bestandteil des Vorstandes ist.

Christa Jüngling hat sich nach 22 Jahren von ihrem Amt verabschieden wollen, ebenso Karl Josef Loewen, Andreas Schmitges und Heike Clüsserath. Sie haben sich bewusst dafür entschieden einer Riege junger Winzer die Möglichkeit zu geben, im Bernkasteler Ring die Zukunft mitzugestalten.

Der Vorstand wurde am 12.01.2021 auf vier Jahre gewählt.

Als Vertreter für die Terrassenmosel wurde Kilian Franzen vom Weingut Franzen aus Bremm gewählt. Kilian Schmitges als jüngster unter „den neuen“ studierte Weinbetriebswirtschaft in Heilbronn und stieg danach ins elterliche Weingut Schmitges in Erden ein. Christopher Loewen aus dem Weingut Carl Loewen in Leiwen kennt Vereins- & Verbandsarbeit als Mitbegründer der Moseljünger. Der Begleiter des Erbes des Berncasteler Doctors ist wahrlich eine Betitelung die schwerwiegend und beeindruckend klingt, die Maximilian Ferger jedoch auf lockere, leichte und sympathische Art gerne trägt. Als Quereinsteiger aus Bremen studierte er Weinbau in Geisenheim, seit dem Jahr 2008 leitet er das Weingut Witwe Dr. H. Thanisch Erben Müller-Burggraef in Bernkastel. (jk)

Schlagworte

ddw 24/2021

Titel ddw 24/2021

Themen der Ausgabe

Versicherungen

Die Verträge sollen passgenau die privaten und betrieblichen Risiken abdecken

Bauen

Aufgaben und Möglichkeiten einer Raumlüftung im Weinbaubetrieb

Biodiversität

Rebanlagen in Querterrassierung verbinden landwirtschaftliche Nutzung und Biodiversitätsschutz