Im Weinsektor steigen die Kosten (Foto: Fotolia/Gina Sanders)
Im Weinsektor steigen die Kosten (Foto: Fotolia/Gina Sanders)

UIV schlägt Alarm

Der Produzentenverbund Unione Italiana Vini kündigt in der jüngsten Ausgabe ihres Hausorgans Corriere Vinicolo »einen schwarzen Herbst« für die italienische Weinwirtschaft an. Die Verknappung und Teuerung von Rohstoffen sowie die Verlangsamung der Transporte und ihre Preissteigerungen könnten die Produktionskosten um 10 bis 50 Prozent erhöhen. 

»Zu dem schwindelerregenden Anstieg der Energiekosten (+138% im Vergleich zu 2020), dem Barrel, das 30 Prozent teurer ist als im Vorjahr, und der anhaltenden Containerkrise, die zu einem immer stärkeren Anstieg der Kosten und Lieferzeiten führt, kommen noch die Preise für die in der Weinindustrie verwendeten Rohstoffe hinzu. Sehr hohe Spannungen gab es bei Holzprodukten (+53%), gefolgt von Metall (+44%), aber auch bei Papier (+60%) und Glas (+20%)«, heißt es in einer Pressemitteilung zur Ausgabe 31/2021 des Corriere Vinicolo. Es werde eine Inflationsspirale in Gang kommen, die »unweigerlich zu schwer zu händelnden Aufschlägen entlang der Lieferkette führen und auch für die Verbraucher erhebliche Auswirkungen haben wird«.

Die steigenden Kosten in der Weinbranche werden auch in WEINWIRTSCHAFT 20/2021 thematisiert. vc

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Ausgabe 21/2021

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