Für Artbeer #3 hat die Streetart-Künstlerin Jasmin Siddiqui alias Hera „Miss Hoppy“ kreiert. Fotos: Maisel & Friends
Für Artbeer #3 hat die Streetart-Künstlerin Jasmin Siddiqui alias Hera „Miss Hoppy“ kreiert. Fotos: Maisel & Friends

Maisel & Friends präsentiert Artbeer #3

Dass Bierbrauen auch eine Form von Kunst ist und deshalb wunderbar mit Streetart harmoniert, huldigt Maisel & Friends seit 2018 mit der streng limitierten Artbeer-Serie. Jede Edition wird dabei gemeinsam mit einem international bekannten Streetartist entwickelt: Die Maisel-Braumeister kreieren das Bier, die Künstler gestalten das passende Etikett.

Das Artbeer #3 erdachten die Brauer nun zusammen mit der gebürtigen Frankfurterin Jasmin Siddiqui, die unter ihrem Pseudonym „Hera“  mit Falk Lehmann alias „Akut“ seit 2004 das Künstlerduo „Herakut“ bildet.

Herausgekommen ist ein 6,9-prozentiges Strong Sour Ale, das mit seiner goldgelben Farbe und fruchtigen Frische besticht. In der Nase kitzeln Aromen von Mango, Maracuja, Lychee, Honigmelone und Zitrusfrüchten, die sich gepaart mit einem cremig-weichen Mundgefühl auch auf der Zunge widerspiegeln.

Für das Etikett hat Hera mit „Miss Hoppy“ ein zierliches und zugleich ausdrucksstarkes Frauengesicht gewählt. Eines ihrer Augen bedeckt sie mit einer Dolde, die symbolisieren soll, dass das Bier mit einer ordentlichen Portion Hopfen eingebraut wurde. Ein Markenzeichen von Herakut ist ein poetischer Spruch, den fast jedes Werk ziert. Für das Artbeer hat Hera sich für „You will be exactly as hoppy as you decide to be!“ entschieden. 

 

Zur Künstlerin:
Jasmin Siddiqui etablierte sich mit Anfang zwanzig in der Graffiti-Szene, indem sie mit ihrem markanten Schreibstil in Verbindung mit Figuren kleine Geschichten erzählte. Ihre eigenwillige Ästhetik entsteht technisch durch das Vermischen von Sprühdose, verlaufender Wandfarbe und Kohlestrichen und inhaltlich durch die Kombination aus Poesie, Melancholie und Sarkasmus. Ihr ganzes Arbeiten beruht auf dem Balancieren von Gegensätzen. In ihren unzähligen Kunstwerken, die seit 2001 in allen Ecken der Welt entstanden sind, will sie zeigen, dass etwas vermeintlich Kleines und Schwaches immense Stärke besitzen kann. Zu den größten Formaten zählen Fassaden in Sao Paolo, Moskau, Melbourne und Miami, die sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Falk Lehmann alias Akut gestaltet hat.

„Miss Hoppy“ entsteht.
„Miss Hoppy“ entsteht.
Künstlerin Jasmin Siddiqui alias Hera.
Künstlerin Jasmin Siddiqui alias Hera.

Ausgabe 3/21

Cover Meiningers CRAFT 3/21 (Foto: Firestone Walker Brewing Company)

Themen der Ausgabe

TITEL_FIRESTONE WALKER

Mit Wurzeln im Wein: Firestone Walker zählen nicht nur zu den wichtigsten Wegbereitern der internationalen Craftbier-Szene, die kalifornischen Pioniere halten auch auf der Liste der weltweit besten Brauereien einen Spitzenplatz. Jetzt feiert die Kult-Brauerei aus Paso Robles ihr 25-jähriges Jubiläum und blickt dabei auf eine turbulente Geschichte zurück.

SZENE_RHEINLAND

Lecker Dröppken: Köln und Düsseldorf trennt nicht nur der Rhein, sondern auch die Bierkultur. Seit gut 100 Jahren stehen sich Alt- und Kölschbrauer als scheinbar unvereinbare Lager gegenüber. Doch die Geschichte des Rheinlandes ist so viel älter als diese launige Hassliebe und hat ebenso eine immer buntere Szene zu bieten, die mehr Farben kennt als Gold und Bernstein. Ein Streifzug.

MARKT_SPEZIALITÄTEN- UND BIO-BIERE

„Echte Werte haben Zukunft“: Die Auswirkungen von Corona auf die Branche sind umso schwerer zu ertragen, je länger die Krise anhält. Und doch stemmen sich jene Brauer leichter dagegen, die sich regionalen Spezialitäten verschrieben haben: Ihre Bilanz fällt positiv aus. Wie kann das sein? Antworten liefert Paul Bremer, der als Medienpsychologe am Rheingold Institut arbeitet und seit Jahren den nationalen und internationalen Biermarkt erforscht.