Die MPB hat auf ihrer Tagung Verwenderkreise für mehrere Flaschentypen, unter anderem auch 0,5-Liter-NRW, gegründet. (Foto: industrieblick - stock.adobe.com)
Die MPB hat auf ihrer Tagung Verwenderkreise für mehrere Flaschentypen, unter anderem auch 0,5-Liter-NRW, gegründet. (Foto: industrieblick - stock.adobe.com)

MPB legt los

Mitte November trafen sich die Mitglieder des Mehrwegpools der Brauereiwirtschaft (MPB eG) und interessierte Brauereien als Gäste zu einer Informations- und Arbeitstagung in Frankfurt am Main. Nach Angaben der MPB seien die ersten Verwenderkreise für Bügelverschlussflaschen, Longneck 0,33-/0,5-Liter und NRW 0,5-Liter gegründet worden. Es erfolgten erste Entscheidungen zu Gestaltung, Qualitätsanforderungen und gemeinsamen Beschaffungsmodalitäten für die geplanten modifizierten Gemeinschaftsflaschen der Mitglieder der MPB.

Die mit einer entsprechenden Kennzeichnung ausgestatteten Gemeinschaftsflaschen sollen nach und nach die vorhandenen Standardmehrwegflaschen ersetzen und allen Genossenschaftsmitgliedern zur Verfügung stehen. Die Genossen sollen in den Verwenderkreisen über alle technischen und logistischen Details des jeweiligen Gebindes beraten und entscheiden. Angefangen bei den Qualitätsstandards, der Beschaffung, dem Handling in den Betrieben reiche dies bis zur Festlegung von Aus- und Einschleusungsquoten. Verwenderkreise für weitere Gebinde wie Steinie und Euroflaschen sollen folgen.

Auf der Veranstaltung sei deutlich geworden, dass die Teilnehmer im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens mit klarem Vorrang auf die Verwendung von Standardmehrwegflaschen setzen, um der fortschreitenden Individualisierung von Mehrwegflaschen mit ihren negativen ökologischen und ökonomischen Effekten für die Branche zu begegnen. //ok

GZ 24/22

Themen der Ausgabe

Gastkommentar: Peter Laux

Peter Laux, Managing Director der Messer Industriegase GmbH, erklärt, wie das Unternehmen durch alternative Verfahren unabhängiger von der Düngemittelproduktion werden will. 

Aktuelles Interview: Raymond Sahm

Raymond Sahm, geschäftsführender Gesellschafter von Rastal, sieht sein Unternehmen gestärkt aus der Krise hervorgehen. Dank einer neuen betriebswirtschaftlichen Grundlage und erheblichen Innovationen im digitalen Bereich sieht er Rastal für die Zukunft gut aufgestellt.

Titelthema: Stand CO2-Mangel

Nicht sehr prickelnd: CO2 ist weiterhin ein rares Gut. Einzig eine Erhöhung der Düngemittelproduktion scheint die Lage kitten zu können. Die EU ist dran.