Kurzes Gastspiel: Alexander Kolb muss nach 19 Monaten die Unternehmensgruppe Hövelmann wieder verlassen. (Foto: Hövelmann)
Kurzes Gastspiel: Alexander Kolb muss nach 19 Monaten die Unternehmensgruppe Hövelmann wieder verlassen. (Foto: Hövelmann)

Hövelmann: Alexander Kolb muss gehen

Die Getränkegruppe Hövlemann hat sich von Alexander Kolb, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb, nach nur 1 Jahr und 7 Monaten getrennt.

Wie der GETRÄNKE ZEITUNG auf Anfrage mitgeteilt worden ist, habe man sich von Kolb aufgrund unterschiedlicher Auffassung in der strategischen Ausrichtung des Geschäftes getrennt. 

Das operative Geschäft in Duisburg wird künftig von den geschäftsführenden Gesellschaftern Hermann Hövelmann, Heidrun Hövelmann und Heino Hövelmann sowie dem Geschäftsführer für Finanzen und Controlling, Edmund Skopyrla, geführt. Handelschef Andreas Josten und Außer-Haus-Chef Lars Junker berichten künftig an Finanz-Geschäftsführer Edmund Skopyrla. Ein Nachfolger werde nach Unternehmensangaben derzeit nicht gesucht.

Alexander Kolb wurde seinerzeit als "Führungspersönlichkeit gewonnen, um die Getränkegruppe (Rheinfells, Sinalco) in einem "zunehmend schwierigen Marktumfeld weiter auf stabilem Kurs" zu halten“, wie der Geschäftsführende Gesellschafter Hermann Hövelmann des Duisburger Mineralbrunnens bei der Einstellung des Managers im Juli 2020 betonte. //pip

GZ 01/22

Titelseite Getränke Zeitung Nr. 01-02/2022 (Fotomontage: Patrick Rubik)

Themen der Ausgabe

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"Mythos und Realität": Sind Unternehmen fit für 2022, fragt Dr. Peter Kreuz, Unternehmer, Spiegel-Bestsellerautor und Gründer der Initiative Rebels at Work. Die Realität zeige oft ein anderes Bild: einen ausgeprägten Hang zum Festhalten am Althergebrachten. Wer Zweifel habe, dem können die folgenden Fragen im Gastkommentar zur ehrlichen Standortbestimmung helfen.

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"Die Hefe streicheln": Jeff Maisel, Inhaber der Brauerei Gebr. Maisel, im GZ-Interview über die Initiative und das Siegel „Bayerische Edelreifung“, mit der Erdinger, Schneider und Maisel die Besonderheit des zweifach gereiften bayerischen Weißbieres herausstellen wollen.

Großer Branchenausblick auf 2022

"Das Prinzip Hoffnung": Die Stimmung innerhalb der Getränkebranche ist im dritten Coronajahr vorsichtig optimistisch. Viele Entscheider hoffen, dass Omikron der Anfang vom Ende der Pandemie wird. Hohe Kosten, Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind die Herausforderungen im Jahr 2022. Premium, Getränkeabholmärkte und Quick-Commerce treiben weiterhin den Markt.