Villa Maria wird künftig zu Indevin gehören
Villa Maria wird künftig zu Indevin gehören

Villa Maria findet Käufer

Die Abwicklung der insolventen neuseeländischen FFWL Ltd kommt voran. Die Insolvenzverwalter der Holding hinter Villa Maria Estates haben eine Kaufvereinbarung mit Indevin geschlossen. Indevin will zum 31. August 100 Prozent von Villa Maria übernehmen. Der Kauf beinhaltet Weingüter und Weinberge in Marlborough, Hawke’s Bay und Auckland sowie die Marken »Villa Maria«, »Esk Valley«, »Leftfield« und »Vidal«.

Indevin-Chairman Greg Tomlinson kommentiert in einer gemeinsamen Pressemitteilung: »Unser Geschäft dreht sich um die Produktion von Qualitätsweinen, das Kreieren authentischer Marken und die Wertschöpfung für neuseeländischen Wein auf internationalen Märkten. Villa Maria in unser Portfolio hinzuzufügen, fügt sich in unsere langfristige Wachstumsstrategie und unterstützt unser bestehendes Geschäft.« 

2003 in Marlborough gegründet, verarbeitet Indevin mittlerweile die Trauben von über 3.000 Hektar Rebfläche in Marlborough, Hawke’s Bay sowie Gisborne und arbeitet international mit Partnern wie Gallo, Tesco und Waitrose zusammen.

Zum Kaufpreis sind keine Details bekannt, zu den Schulden von FFWL schon. Diese bestehen im Wesentlichen gegenüber der Rabobank und liegen bei 212 Mill NZ-Dollar (ca. 124 Mill. €). Die Insolvenzverwalter haben zudem eine Vereinbarung zum Verkauf von 34 Hektar Land in direkter Nähe zum Villa-Maria-Weingut in Auckland und damit in Nähe zum internationalen Flughafen mit einem Investmentfond vorbereitet, die im Laufe des Jahres finalisiert werden soll. cg

Ausgabe 18/2021

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