Diageo investiert in das Bonner Unternehmen Rheinland Distillers. (Foto: Rheinland Distillers)
Diageo investiert in das Bonner Unternehmen Rheinland Distillers. (Foto: Rheinland Distillers)

Diageo steigt bei Siegfried Gin ein

Der Spirituosenhersteller Diageo steigt mit einer Minderheitsbeteiligung beim Bonner Unternehmen Rheinland Distillers, dem Hersteller der Gin-Marke Siegfried, ein.


Die Investition von Diageo durch den unabhängigen Accelerator Distill Ventures soll dazu beitragen, das Wachstum von Rheinland Distillers und der Marke Siegfried voranzutreiben. Neben Siegfried Rheinland Dry Gin führen die Erfinder Raphael Vollmar und Gerald Koenen auch die alkoholfreie Alternative Siegfried Wonderleaf im Sortiment.


Die Rheinland Distillers haben die Aufmerksamkeit von Distill Ventures eigenen Angaben zufolge mit ihrem Angebot sowohl eines alkoholischen als auch eines alkoholfreien Produkts unter einer Marke erregt. Das Londoner Unternehmen Distill Ventures habe es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmer bei der Einführung und Skalierung von Getränkemarken für künftige Generationen von Verbrauchern zu unterstützen.


Siegfried-Gründer halten weiterhin die Mehrheit


Wie bei allen Unternehmen, die mit Distill Ventures zusammenarbeiten, bleiben die Gründer von Rheinland Distillers Mehrheitseigentümer, während Diageo eine Minderheitsbeteiligung hält. Raphael Vollmar und Gerald Koenen werden das Unternehmen auch weiterhin managen, wenn es expandiert, heißt es.


Siegfried Rheinland Dry Gin und Siegfried Wonderleaf sind nach Angaben des Unternehmens in ganz Deutschland erhältlich - sowohl bundesweit im Einzelhandel wie Edeka, Rewe und Metro, in führenden Getränkeläden, Bars und Restaurants sowie auf der Siegfried-Website und bei Amazon. Die Marke sei auch im ausgewählten Einzelhandel und E-Commerce-Sites in der Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Österreich, den Niederlanden, Belgien, Dänemark, Japan, Hongkong, Italien, Spanien und Ungarn zu finden. // lg
 

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GZ 13/22

Titelseite Getränke Zeitung Nr. 13/2022 (Foto: Marco Kleebauer)

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