Sorrentino Service Partnership

Donnerstag, 17. September 2020 - 15:45
Handel
Weinhandel
Logo von Sorrentino Service Partnership

Grundsätzlich hält die Agentur GES Sorrentino an ihrem Geschäftsmodell fest, das 1995 vor 25 Jahren von Vater Francesco und Sohn René Sorrentino aufs Gleis gestellt wurde, betonte René Sorrentino bei der Präsentation des neuen Logistikkonzeptes.

Als Dienstleister und klassische Handelsagentur sieht sich GES Sorrentino weiterhin als Mittler zwischen den 33 Weingütern, die aus fast allen italienischen Regionen auf dem deutschen Markt vertreten werden, und den Geschäftspartnern aus dem deutschen Handel. Stand am Anfang vor allem die Belieferung des Großhandels im Mittelpunkt umfasst die über die Jahre erweiterte Kundenstruktur heute ein Vielzahl verschiedenster Gruppen vom Fach- und Großhandel über die Gastronomie und Hotellerie, Catering-Unternehmen und Kreuzfahrtschiffe bis zu den immer wichtiger werdenden Versand- und Onlinehändlern und dem Lebensmittelhandel. Entscheidend sei ein transparentes Geschäftsmodell, das den Kunden echten Mehrwert bringe.

Dabei agiert GES als reine Agentur die Aufträge ab 1 Palette (meist 600 Flaschen) als Bestellung vom Kunden annimmt und anschließend  als Dienstleister von der Auftragbesarbeitung über die Bereitstellung und Abholung der Ware im Weingut, die Überwachung der Lieferkette bis zum Eingang der Ware beim Kunden eine Vielzahl von Aufgaben wahrnimmt. Dennoch bleibt das Geschäft direkt: Die Rechnung für die Lieferung erhält der Kunde unmittelbar vom Weingut und bezahlt auch direkt an dieses, genauso wie die Beauftragung und Kosten der Spedition direkt zwischen Weingut und Kunde abgewickelt werden. Eine Palette oder 600 Flaschen waren bisher die Mindestmenge pro Weingut. Am grundsätzlichen System will Sorrentino festhalten, aber sieht unterschiedlichste Gründe warum mehr Flexibilität gefordert ist: Die generelle Veränderung der Kundenstruktur, den Kunden zugleich mehr Auswahlmöglichkeiiten bieten, Nischenweingütern und Nischenwein ebenfalls die Chance auf mehr Bestellung eröffnen, breitere Sortimente der Kunden, dafür aber häufig geringere Lagerfläche sowie das Streben nach weniger Kapitaleinsatz nennt Sorrentino als einige der Gründe und Überlegungen, die heute eine Erweiterung des Sytems verlangten. Auch die aktuellen Auswirkungen des Lockdowns sind Anlass, den Kunden mehr Flexibilität zu bieten, sprich auch kleinere Mengen direkt ab Weingut bestellen zu können. 

Unter dem Schlagwort »Sorrentino Service Partnership« (SSP) bietet Sorrentino jetzt durch eine Partnerschaft mit der italienischen Spedition Avanzini, einem Familienunternehmen aus der Nähe von Verona, ein »Rundum-Sorglos-Pakt« an, wie Sorrentino, in dem nach Auftragseingang, von der Abholung und der Zollformalitäten, dem Transport  durch die Spedition bis hin zur Überwachung des Zahlungsstroms alles durch Sorrentino und die Spedition erledigt wird. Als weiteren Vorteil des Systems hätten die Kunden durch ein von Avanzini unterhaltenes Lager in Italien jetzt auch die Möglichkeit Bestellungen verschiedener Weingüter zu bündeln. Musste ein Kunde zuvor für die Bestellung von drei Weinen 1.800 Flaschen ordern, reichen jetzt 360 Flaschen. Wie bisher läuft die Bezahlung von Ware und Spedition direkt. Die Kunden erhielten weiterhin die besten Preise, die Speditionskosten würden sich etwas anders errechnen. Gerade in der Bündelung kleinerer Bestellungen zu einer einzigen Lieferung im Lager der Spedition in Italien sieht Sorrentino als einen großen Gewinn für die Kunden an. Umgekehrt könne jeder natürlich auch das bisherige System der palettenweisen Lieferung nutzen. Dabei habe der Kunde volle Kostentransparenz durch einen extra bereitgestellten Online-Kalkulator der alle Kostenpostionen transparent aufliste. Was Amazon könne, sei auch für GES Sorrentino kein Problem, meint Sorrentino, weshalb man als Anreiz das System zu nutzen, für jede Abholung von 120 Flaschen einen und für jede volle Palette zwei Bonuspunnkte erhalte. Ab 15 Bonuspunkten erhalte der Kunde eine Lieferung frachtfrei. Nutzen können die Kunden das modifizierte Direktimportsystem sowohl für das Sortiment von GES Sorrentino wie für Brand Compendium, aber nicht für die Weine von Grande Vitae für die im Gegensatz zu den Direktimportsortimenten ein Lager in Deutschland unterhalten werde. hp

Anzeige