Bislang existiert der Prosecco DOC rosé nur als Versuchsmuster, noch 2020 dürften erste Flaschen in die Regale kommen.
Bislang existiert der Prosecco DOC rosé nur als Versuchsmuster, noch 2020 dürften erste Flaschen in die Regale kommen.

Prosecco DOC Rosé genehmigt

Das Weinkomitee des Agrarministeriums in Rom hat am 20. Mai 2020 die Einführung der Typologie Prosecco DOC Rosé genehmigt. Die Produzenten hatten eigentlich schon für die Ernte 2019 auf die Bewilligung der Reglements-Änderung gehofft, sind also gut vorbereitet. Das Dekret wird in wenigen Wochen mit der Veröffentlichung im Amtsblatt »Gazzetta Ufficiale della Repubblica Italiana« in Kraft treten.

Der Prosecco DOC Rosé entsteht aus dem Verschnitt der Hauptsorte Glera mit mindestens 10 bis maximal 15 Prozent Pinot Nero, der einzigen im Regelwerk zugelassenen roten Sorte. Die Versektung muss mindestens zwei Monate dauern, doppelt so lange wie für weißen Prosecco DOC. Da die Hersteller Pinot Nero benutzen dürfen, der von der Ernte 2019 eingelagert wurde, kann noch in diesem Jahr mit der Markteinführung gerechnet werden. Ausführliches im Artikel Prosecco DOC in der Ausgabe 11/2020. vc
 

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Ausgabe 9/2024

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Wo wird Wein in Zukunft wachsen – und wo nicht?

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