Coca-Cola und Gewerkschaft einigen sich auf Tarifpaket

Freitag, 25. September 2020 - 17:30
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Alkoholfrei
Coca-Cola und die Gewerkschaft NGG haben sich tariflich geeinigt. (Illustration: Pixabay)

Coca-Cola European Partners Deutschland (CCEP DE) und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) konnten ihre Tarif-Sondierungsgespräche erfolgreich abschließen.

Das vereinbarte Tarifpaket umfasse laut CCEP DE sechs Tarifverträge: „Entgelt“ für zwei Jahre, „Arbeitszeit“ inklusive eines Ergänzungs-Tarifvertrages „Kapazitätsausweitung“, „Struktur“, „Altersteilzeit“ sowie „Geltung der Mantel-Tarifverträge“ – alle für drei Jahre.

"Angemessene Erhöhung"

Beide Parteien einigten sich auf eine "den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angemessene Entgelterhöhung": Für das Jahr 2021 soll das Entgelt zum Februar um 63 Euro brutto erhöht werden. Zum 1. Februar 2022 werde das Entgelt dann um weitere 66 Euro brutto angehoben. Auszubildende sollen für beide Jahre jeweils 25 Euro brutto zum 1. Januar erhalten, heißt es nach Angaben des Getränkeherstellers. 

Möglichkeit zur Kapazitätsausweitung erhalten

Im Bereich der Produktion soll die CCEP DE die Möglichkeit einer Kapazitätsausweitung bei der Produktion von Dosen und kleinen Einwegpfand-flaschen an den Standorten Hildesheim, Knetzgau, Mannheim, Dorsten und Karlsruhe erhalten. Ziel sei es, mit der gewonnenen Flexibilität möglichst viel Ware in Deutschland zu produzieren und so auf Importe oder Lohnabfüllung zu verzichten. //pip

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