Frühe Auszahlung

Die rheinland-pfälzischen Landwirte, die in benachteiligten Gebieten wirtschaften, bekommen bereits im Jahr 2022 eine Ausgleichszulage. Das teilte das rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerium mit. Ursprünglich sollte die Ausgleichszulage erst mit Beginn des GAP-Strategieplans 2023 eingeführt werden und wird nun in Rheinland-Pfalz ein Jahr vorgezogen. Für die Ausgleichzulage sollen im nächsten Jahr rund 12 Mio. Euro an ELER-, Bundes- und Landesmittel bereitgestellt werden.

Nach Mitteilung des Mainzer Landwirtschaftsministeriums war Rheinland-Pfalz das erste Bundesland, das die EU-Direktbeihilfen für 2021 ausbezahlt habe. Nach Angaben des Ministeriums wurden Mitte Dezember 2021 rund 193 Mio. Euro an knapp 17.000 rheinland-pfälzische Landwirte ausgezahlt.

Pro Hektar betrug 2021 die Basisprämie 170,77 Euro, die Greeningprämie 83,17 Euro, die Umverteilungsprämie 50,12 Euro für den 1. bis zum 30. Hektar und vom 31. bis 46. Hektar 30,07 Euro.
In der Summe waren das 304,06 Euro je Hektar für die ersten 30 Hektar, für Junglandwirte erhöhen sich diese um die Junglandwirte-Prämie, 2021 waren das  für maximal 90 Hektar 44,27 Euro pro Hektar. Die durchschnittliche Auszahlungssumme lag bei knapp 11.600 Euro pro Betrieb.

 

 

ddw 2/22

titel ddw 2/2022

Themen der Ausgabe

Technik

Highlights der SITEVI aus den Bereichen Kellerwirtschaft und Smart Farming

Marketing

Der Einfluss von Biodiversität auf die Attraktivität der Landschaft für den Tourismus

Oenologie

Wie mit gezielten Maß­nahmen die Qualität alkoholfreier Weine verbessert werden kann