Frédéric Drouhin ist der neue Präsident beim Bureau Inferprofessionnel des Vin de Bourgogne (Foto: Maison Joseph Drouhin, Beaune)
Frédéric Drouhin ist der neue Präsident beim Bureau Inferprofessionnel des Vin de Bourgogne (Foto: Maison Joseph Drouhin, Beaune)

Präsidenten-Wechsel im Burgund

In ihrer heutigen Sitzung hat der ständige Ausschuss des Bureau Interprofessionel des Vins de Bourgogne (BIVB) Frédéric Drouhin zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Louis-Fabrice Latour an, der erst seit dem 1. Januar 2020 im Amt war. Dieser war, wie es in der Pressemitteilung des BIVB heißt, aus persönlichen Gründen von seiner Position zurückgetreten, werde der Leitung des Hauses aber weiterhin zur Verfügung stehen.

Drouhin, der Geschäftsführer des Hauses Joseph Drouhin in Beaune ist, wird die Position bis zum Ende des laufenden Mandats im Dezember 2021 bekleiden. Stellvertreter bleibt der bisherige Amtsinhaber François Labet.

Der neue Präsident möchte vorrangig zwei Projekte voranbringen, die für die Zukunft besonders wichtig seien: »Engagieren wir uns für die Terroirs in unseren Gebieten, die unsere Vision des Weins in der Gesellschaft repräsentieren mit Respekt vor der Natur und den Menschen, die dort leben«, so seine Aussage.

Sein zweiter Schwerpunkt betrifft die Eröffnung der neuen »Cité des vins et des Climats«, einem Zentrum, das für ein breites Publikum das »Tor zum Weinberg« in Burgund werden soll. Man hoffe darüber hinaus auch einen wirtschaftlichen Aspekt für die Region zu schaffen.

Neben seinen Führungspositionen im Familienunternehmen Joseph Drouhin war Frédéric Drouhin von 2014 bis 2018 Präsident der Fédération des Négociants-Eleveurs de Bourgogne (FNEB) sowie von 2007 bis 2016 Mitglied des Nationalkomitees des INAO (Institut national de l’origine et de la qualité). itp