Während seines Studiums gründete de Silva einen Verein, mit dem er Partys für gemeinnützige Zwecke veranstaltete. (Foto: Mast-Jägermeister SE)
Während seines Studiums gründete de Silva einen Verein, mit dem er Partys für gemeinnützige Zwecke veranstaltete. (Foto: Mast-Jägermeister SE)

Neuer Managing Director für Best Night VC

Lorrain de Silva (35) startet als Managing Director bei Best Nights VC, der Innovations- und Investment-Gesellschaft der Mast-Jägermeister SE. Er tritt damit die Nachfolge von Christoph Goeken an, der das Unternehmen zum Ende des letzten Jahres verlassen habe.

De Silva verfüge über langjähriges Know-how im Startup- und Venture-Capital-Bereich. Zuletzt war er für die KfW Bankgruppe tätig, wo er knapp sechs Jahre lang in verschiedenen Positionen beim Aufbau von VC-Fonds mitgewirkt, neue Geschäftsmodelle konzipiert, innovative Förderansätze implementiert und maßgeblich in enger Zusammenarbeit mit Ministerien und der Digitalwirtschaft Strategieprojekte vorantrieben habe.

Mit dem Nachtleben habe Silva schon während seines Studiums berufliche Erfahrungen gesammelt: 2006 gründete er den gemeinnützigen Verein Aktiv7 e.V., mit dem er Partys für gemeinnützige Zwecke veranstaltete – und so fast 100.000 Euro an soziale Projekte gespendet habe.

Nach der Uni gründete er zudem sein eigenes Start-up Apfelkleber, einen Webshop für einfallsreiche und individuelle iPad- und MacBook-Aufkleber, das er an einen Investor verkauft habe, um ins VC-Geschäft einzusteigen. //chs

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GZ 25/22

Themen der Ausgabe

Gastkommentar: Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch

Wie Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch, Gründer der Unternehmensberatung Esch. The Brand Consultants und ehemaliger Universitätsprofessor sagt, zeigen die diesjährigen Ergebnisse im Getränkebereich ein erwartetes Muster: Handelsmarken gewinnen immer dann, wenn es den Menschen schlecht geht. Gegen eine Verdrängung durch Handelsmarken helfe nur die eigene Markenstärke. Der Anteil an Handelsmarken bei Getränken ist noch gering. Die Gründe dafür nennt Prof. Esch in seinem Gastkommentar.

Titelthema: Starke Marken

Handelsmarken gewinnen in der Krise an Bedeutung. Denn Konsumenten ändern laut aktueller Studien ihr Kaufverhalten bei Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs spürbar und greifen in Zeiten von steigender Inflation häufiger zum günstigen Produkt. Renommierte Marken zeigen jedoch ihre Widerstandskraft, vor allem bei Getränken.

Rückblicke: AfG, Bier & Wein/Schaumwein/Spirituosen

2022 bedeutete einen nahtlosen Übergang von Krise zu Krise. Für die Brauwirtschaft war das Jahr geprägt von Absatzverlusten und schlechten Nachrichten, hielt aber auch die ein oder andere Überraschung parat. Die AfG-Branche blickt auch jenseits der Krisen ebenfalls auf ein bewegtes Jahr zurück. Trotz starker Umsätze litten die Sekt-, Wein und Spirituosenindustrie besonders unter dem Angriffskrieg auf die Ukraine.