Hawesko veröffentlicht Zwischenbericht

Donnerstag, 8. August 2019 - 11:45
Handel
Weinhandel
Thorsten Hermelink, Vorstandsvorsitzender der Hawesko-Gruppe (Foto: Wolfgang Wilde/Hawesko)

Dem Bericht zufolge stieg der Konzernumsatz im zweiten Quartal 2019 durch das Wachstum in den Segmenten Retail und E-Commerce auf 136,2 Mill. Euro – ein Plus von 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal (125,7 Mill. €). Vergleichbar, d.h. ohne die Akquisition Wein & Co., lag der Umsatz 1,2 Prozent über dem Vorjahresquartal. Die Brand Unit Retail (Jacquesʻ Wein-Depot sowie Wein & Co.) steigerte ihren Umsatz um 29,1 Prozent auf 48,4 Mill. Euro. Das Wachstum von Jacquesʻ betrug 5,1 Prozent. In der Brand Unit E-Commerce konnte ein Umsatz von 43,3 Mill. Euro erzielt werden, was einem Plus von 2,3 Prozent entspricht. Im Großhandelsgeschäft lag der Umsatz mit 44,5 Mill. Euro ca. 3 Prozent unter dem Vorjahresquartal.

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit im Konzern (EBIT) betrug im zweiten Quartal 2019 4,7 Mill. Euro, nach 5,7 Mill. im Vorjahr – das Minus käme hauptsächlich durch Verschiebungen im Gewinnverlauf gegenüber dem Vorjahr zustande, erklärte das Unternehmen. Dabei spielten Kosten für die Umsetzung des Restrukturierungskonzepts von Wein & Co., für den Umzug des B2B-Lagers der Gruppe an einen zentraler gelegenen Standort sowie für die Abfindung eines Vorstandsmitglieds eine Rolle, die sich zusammen auf ca. 1,9 Mill. Euro addieren. »Diese Effekte belasten das Berichtsquartal, werden aber in den kommenden Quartalen positive Auswirkung auf die Kostenseite haben«, äußerte sich Hawesko.

Für 2019 geht der Unternehmens-Vorstand unverändert von einem Umsatzplus inklusive Wein & Co. von ca. 7–9 Prozent gegenüber 2018 aus. Die EBIT-Marge wird 2019 in einer Bandbreite zwischen 5,0–5,7 Prozent (Vorjahr: 5,3 %) erwartet.

»Die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2019 zeigt, dass wir den richtigen Kurs eingeschlagen haben. Als Marktführer agieren wir strategisch und sind auf einem guten Weg, unser Geschäftsmodell nachhaltig zu transformieren«, kommentierte Thorsten Hermelink, Vorstandsvorsitzender der Hawesko-Gruppe, die veröffentlichten Zahlen.  red

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