Der neue Tarifvertrag soll für mehr Flexibilität bei der Arbeit sorgen. (Foto: Pixabay)
Der neue Tarifvertrag soll für mehr Flexibilität bei der Arbeit sorgen. (Foto: Pixabay)

Neuer Tarifvertrag: Coca-Cola und NGG vereinbaren Anspruch auf mobiles Arbeiten

Coca-Cola European Partners Deutschland (CCEP DE) und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) haben einen neuen Tarifvertrag für mobiles Arbeiten vereinbart. Damit reagieren das Unternehmen und die NGG auf den Wunsch vieler Mitarbeitenden nach mehr Flexibilität bei der Arbeit – auch über die Pandemie hinaus.

Um den individuellen Wünschen der Mitarbeitenden gerecht zu werden, schaffen Coca-Cola Deutschland und die Gewerkschaft den Rahmen für flexible Arbeit und gewähren, dass 40 Prozent der individuellen Arbeitszeit pro Monat mobil gearbeitet werden dürfen. Auch darüber hinaus könne mobiles Arbeiten im Team zwischen Mitarbeitenden und Führungskraft verabredet werden. Damit machen das Unternehmen und die Gewerkschaft NGG aus einem Trend ein tarifvertraglich geregeltes Arbeitskonzept, das Mitarbeitende freiwillig nutzen können. „Wir wollen mobiles Arbeiten so einfach, pragmatisch und flexibel als möglich gestalten und umsetzen. In der kommenden Zeit werden wir weitere Erfahrungen sammeln und lernen, wie die hybride Zusammenarbeit in den Teams läuft. Ziel ist es, eine gute Mischung und passende Ausgestaltung zu finden“, erläutert Felicitas von Kyaw, Geschäftsführerin Personal bei der CCEP DE.

Rahmenbedingungen geschaffen

Das bedeutet auch, dass in Absprache mit Führungskräften dieser Rahmen im Einzelfall individuell angepasst werden kann. „Wir glauben an die Selbstorganisation und Eigenverantwortlichkeit unserer Mitarbeitenden und Führungskräfte. Das macht der neue Tarifvertrag abermals deutlich“, unterstreicht von Kyaw. Micha Heilmann, Verhandlungsführer der Gewerkschaft NGG: „Wichtig war uns, mobiles Arbeiten für diejenigen dauerhaft möglich zu machen, die das wollen. Wer nur im Büro arbeiten will, kann dies auch in Zukunft. Wir haben gemeinsam mit der CCEP DE einen verlässlichen Rahmen für die Mitarbeitenden geschaffen.“ Solange die Pandemie anhält, würden Mitarbeitende, sofern möglich, im Sinne des bestmöglichen Gesundheitsschutzes weiterhin von zu Hause arbeiten können. Die Büros seien unter den Hygieneauflagen geöffnet, heißt es von Coca-Cola. //lhw

Schlagworte

GZ 20/22

Themen der Ausgabe

Gastkommentar: Dr. Matthias Schu

Dr. Matthias Schu ist E-Food-Experte und geht im Gastkommentar dem Thema D2C auf den Grund. Vor allem die digital wendigen Start-ups und junge Unternehmen tun sich leichter, also alteingesessene Marken und Konzerne. Was kann der stationäre Handel von erfolgreichen D2C-Brands lernen?

Titelthema: Direct to Customer

Direct to Consumer ist gegenwärtig der wichtigste Vertriebstrend. Doch nicht nur die Hersteller gewinnen an neuen Erkenntnissen und verbessern ihre Margen. Auch der stationäre Handel  profitiert.

Aktuelles Interview: Claus Hollinger

"Neue Maßstäbe in der Getränkelogistik" will Claus Hollinger, Vorstand der Edeka Südbayern, mit der Ausweitung des Trinkgut-Konzeptes setzen. Den Start der groß angelegten Getränke-Offensive markierte im September der erste südbayerische Trinkgut-Markt in Ingolstadt.