Jan Gerske (links) hat überraschend Ende Oktober Deco Glas verlassen. Unternehmensgründer Peter Böttger übernimmt zusammen mit Guido Bröcker das Ruder.  (Fotos: Deco Glas)
Jan Gerske (links) hat überraschend Ende Oktober Deco Glas verlassen. Unternehmensgründer Peter Böttger übernimmt zusammen mit Guido Bröcker das Ruder. (Fotos: Deco Glas)

Garske verlässt Deco Glas

Jan Garske, ehemals geschäftsführender Partner des Glas- und Keramik-Veredlers Deco Glas, hat Ende Oktober das Unternehmen in Montabaur verlassen.

Unternehmensgründer Peter Böttger und Guido Bröcker übernehmen nach Informationen, die der GETRÄNKE ZEITUNG vorliegen, somit die alleinige Geschäftsleitung. Key Accounter Eric Eiser soll die Ressorts Sales & Marketing übernehmen und an Bröcker berichten. 

Die allgemeine Situation in der Behälterglasindustrie gilt allgemein aufgrund der gestiegenen Energiepreise und der Gaskrise als sehr angespannt. //pip

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GZ 25/22

Themen der Ausgabe

Gastkommentar: Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch

Wie Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch, Gründer der Unternehmensberatung Esch. The Brand Consultants und ehemaliger Universitätsprofessor sagt, zeigen die diesjährigen Ergebnisse im Getränkebereich ein erwartetes Muster: Handelsmarken gewinnen immer dann, wenn es den Menschen schlecht geht. Gegen eine Verdrängung durch Handelsmarken helfe nur die eigene Markenstärke. Der Anteil an Handelsmarken bei Getränken ist noch gering. Die Gründe dafür nennt Prof. Esch in seinem Gastkommentar.

Titelthema: Starke Marken

Handelsmarken gewinnen in der Krise an Bedeutung. Denn Konsumenten ändern laut aktueller Studien ihr Kaufverhalten bei Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs spürbar und greifen in Zeiten von steigender Inflation häufiger zum günstigen Produkt. Renommierte Marken zeigen jedoch ihre Widerstandskraft, vor allem bei Getränken.

Rückblicke: AfG, Bier & Wein/Schaumwein/Spirituosen

2022 bedeutete einen nahtlosen Übergang von Krise zu Krise. Für die Brauwirtschaft war das Jahr geprägt von Absatzverlusten und schlechten Nachrichten, hielt aber auch die ein oder andere Überraschung parat. Die AfG-Branche blickt auch jenseits der Krisen ebenfalls auf ein bewegtes Jahr zurück. Trotz starker Umsätze litten die Sekt-, Wein und Spirituosenindustrie besonders unter dem Angriffskrieg auf die Ukraine.