Am Standort Karlsruhe hat Coca-Cola Europacific Partners Deutschland (CCEP DE) eine neue PET-Linie in Karlsruhe in Betrieb genommen. Die Dosenlinie soll nun rund um die Uhr laufen.

Ab 2022 wird die Pfandpflicht auf Einweggetränkeverpackungen ausgeweitet. Branchenstimmen warnen jetzt schon vor steigenden Rezyklatpreisen, die kleine Hersteller unter Druck setzen werden.

Das österreichische Klimaministerium hat neulich angekündigt, ab dem Jahr 2025 für Plastikflaschen (PET-Einweg) und Getränkedosen verbindlich Pfand für alle Handelsstufen einzuführen. Ab 2024 soll für den Verkauf von Getränken das Mehrwegangebot zurückkehren. Geschäftsführer Rainer Will vom Handelsverband Österreich appelliert im Gespräch mit der GETRÄNKE ZEITUNG an die Politik, den Handel bei der Umsetzung bestmöglich zu unterstützen.

The Coca-Cola Company hat einen Flaschenprototyp aus 100 Prozent pflanzenbasiertem Kunststoff (PlantPET) - ausgenommen Deckel und Etikett - vorgestellt. Das Gebinde wurde mit Hilfe von Technologien hergestellt, die zukünftig in der gesamten Branche kommerziell genutzt werden könne, verspricht das Unternehmen. 

Die aktuellen Daten des Umweltbundesamtes zeigten für 2019 erstmals wieder einen Anstieg des Mehrweganteils im Getränkebereich. Mit 41,8 Prozent werde das gesetzliche Ziel von 70 Prozent jedoch deutlich unterschritten.

Innocent, Marktführer in der Gesamtkategorie gekühlte Säfte und Smoothies, möchte mit seinen PET-Flaschen dem Recycling-Kreislauf der Deutschen Pfandsystem-Gesellschaft bereits zum 1. Oktober 2021 beitreten.

Aqua Römer verzichtet ab sofort auf Einweg und setzt für das gesamte Sortiment zu 100 Prozent auf PET- und Glas-Mehrweggebinde.

Nachdem das Bundeskabinett Ende des vergangenen Jahres den Referentenentwurf des Bundesumweltministeriums zur Änderung des Verpackungsgesetzes beschlossen hat, hat nun der Bundestag für die Novelle gestimmt.