Zwar können die Brauereien im April im Inland ein Plus von 10,4 Prozent auf 6,1 Millionen Hektoliter verbuchen – zum April 2019 fehlen jedoch satte 13,5 Prozent. Auch kumuliert liegen die Absätze im ersten Quartal 2 Millionen Hektoliter unter den Werten von vor zwei Jahren. 

Verbände der Getränkewirtschaft betonen die Bedeutung der Lieferketten für die Versorgungssicherheit und zeigen sich betroffen über den Angriff Russlands auf die Ukraine.

Der russische Angriffskrieg auf das "eigene Brudervolk", der Ukraine, löst eine überwältigende Hilfsbereitschaft in der Getränkebranche aus. Ein Stimmungsbild.

Die deutschen Brauereien konnten im Januar insgesamt rund 5,1 Millionen Hektoliter absetzen, was im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 7,3 Prozent bzw. 347.552 Hektoliter bedeutet. Die Verluste des Vorjahres von mehr als 1,5 Millionen Hektoliter kann dies aber nicht ansatzweise wettmachen. 

Nach Angaben des Deutschen Brauer-Bundes sind in den 2 Jahren seit dem Beginn der Coronakrise vor allem Betriebe mit weniger als 5.000 Hektoliter Jahresausstoß verschwunden.

Wie das Statistische Bundesamt meldet, haben die in Deutschland ansässigen Brauereien  2021 mit insgesamt rund 85,29 Millionen Hektolitern 2,2 Prozent weniger Bier abgesetzt als im Vorjahr. Bereits 2020 war der Bierabsatz um 5,5 Prozent eingebrochen.

Für den Gesamtbierabsatz im November kann mit 6,5 Millionen abgesetzten Hektolitern ein Plus von 13,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verbucht werden. Für das Gesamtjahr hat sich das Minus auf 2,5 Prozent verkleinert.

Auch im Oktober setzt sich der Negativtrend beim Bier weiter fort: Der Gesamtabsatz ging im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent, der Inlandsabsatz um 3,8 Prozent zurück. 

Nina Göllinger ab Dezember die Leitung der Pressestelle des Deutschen Brauer-Bundes e.V. (DBB) in Berlin übernehmen. Sie folgt auf Marc-Oliver Huhnholz, der den Verband verlassen hat.

Die Flaute beim Bierabsatz hat sich auch im Monat September nahtlos fortgesetzt, wie das Statistische Bundesamt bekanntgab. Eine Besserung scheint mit der kälter werdenden Jahreszeit nicht in Sicht. 

Auch im August setzt sich der Abschwung beim Bier weiter fort: Der Absatz ging im Vergleich zum Vorjahr um 7,0 Prozent zurück. 

Mit einer reichweitenstarken Online-Kampagne lenkt der Deutsche Brauer-Bund (DBB) im Sommer und Herbst den Blick auf ein boomendes Biersegment: Alkoholfrei steht hoch im Kurs.

Die Absatzzahlen für Bier vom Statistischen Bundesamt (Destatis) verheißen nichts Gutes, wie der Deutsche Brauer-Bund mitteilt.

Zum Jubiläum des Deutschen Brauer-Bundes gibt der Verband in einer limitierten Auflage eine umfangreiche Chronik heraus, die auf die wechselvolle Geschichte des DBB zurückblickt.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist der Bierabsatz im 1. Halbjahr um 2,7 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die Coronakrise mache sich beim Bierabsatz besonders in den Monaten Januar und Februar bemerkbar.