Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) meldet, haben die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager im Jahr 2022 rund 88 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt, was einem Plus von 2,7 Prozent beziehungsweise 2,33 Millionen Hektolitern gegenüber dem Vorjahr entspricht (ohne alkoholfreie Biere, Malztrunk und das aus Staaten außerhalb der EU eingeführte Bier).

Deutsche Brauereien kämpfen mit massiven Kostensteigerungen, wie eine aktuelle Analyse des Deutschen Brauer-Bundes (DBB) offenlegt. Demnach haben sich neben Energiekosten zuletzt vor allem Braumalz und Verpackungsmaterialien "drastisch" verteuert. Bei Kohlensäure habe sich die Lage hingegen entspannt.

Branchenumfrage 2023

Die GETRÄNKE ZEITUNG hat die mehr als 40 wichtigsten Köpfe der Branche befragt, mit welchen Perspektiven, Hoffnungen und Strategien sie dieses Jahr angehen wollen. Den Auftakt dazu bilden nun die elf Verbands-Chefs mit ihren wegweisenden Antworten hier exklusiv auf GZ-Online. In unserer neuen Print-Ausgabe der GETRÄNKE ZEITUNG 01-02/23 (siehe unten) lesen Sie die Prognosen und Einschätzungen der relevantesten Unternehmenslenker aus allen Getränke-Kategorien.

Der Deutsche Brauer-Bund (DBB) hat die „Charta der Vielfalt“, ein grundlegendes Bekenntnis zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen von Vielfalt, unterzeichnet. Die Charta ist eine Initiative zur Förderung von Diversität in Unternehmen und Institutionen und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Olaf Scholz.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) meldet, hat sich der Gesamtbierabsatz im Oktober trotz hoher Temperaturen im Vergleich zum Vorjahresmonat wieder verschlechtert. Der steuerpflichtige Bierabsatz (Inland) weist sogar noch ein größeres Minus aus. Von Januar bis Oktober liegen die Brauer kumuliert weiter im Plus gegenüber 2021.

Der Deutsche Brauer-Bund (DBB) hat den von der Bundesregierung in Aussicht gestellten Abwehrschirm zur Senkung der dramatisch gestiegenen Energiepreise begrüßt.

Der Deutsche Brauer-Bund startet eigenen Angaben zufolge eine Online-Plattform zur Unterstützung von Betrieben der Getränkeindustrie, die ausgelöst durch die Energiekrise mit einem akuten Mangel an Kohlensäure zu kämpfen haben.

Nach den dürftigen Monaten Juni und Juli kann der Bierabsatz im August mächtig zulegen. Wie das Statistische Bundesamt meldet, können sich die Brauereien über ein dickes Plus von 11,8 Prozent freuen. Auch der Export legte um 11,3 Prozent zu.

Der Deutsche Brauer-Bund hat gemeinsam mit seinen sechs Regionalverbänden einen Hilferuf an die Politik formuliert und fordert die schnellstmögliche nachhaltige Senkung der Energiekosten.

Durch die Folgen der Corona-Krise sei die Kapitaldecke bei vielen Unternehmen der Getränkewirtschaft sehr dünn geworden, heißt in einem gemeinsamen Apell der Getränkeverbände. Sie seien nicht in der Lage, die wesentlich bedrohlichere, akute Situation zusätzlich noch zu bewältigen. In einem 5-Punkte-Plan verdeutlicht die Getränkewirtschaft, auf welchen Feldern sie Handlungsbedarf sieht.

Der Deutsche Brauer-Bund (DBB) und der Bayerische Brauerbund (BBB) trauern um den früheren Präsidenten und Vize-Präsidenten Dr. Dieter Soltmann, der nach Angaben der Verbände Ende Juli im Alter von 87 Jahren verstorben sei.

Eine Erholung des Marktes im 2. Halbjahr sei angesichts der enormen Herausforderungen, vor denen die Branche stehe, nicht zu erwarten, warnt der Deutsche Brauer-Bund. Der Bierabsatz sei im 1. Halbjahr 2022 gegenüber dem Vorjahreszeitraum zwar um 3,8 beziehungsweise 157,2 Millionen Liter gestiegen, bewege sich aber noch nicht auf Vorkrisen-Niveau, wie das Statistische Bundesamt meldet

Zwar können die Brauereien im April im Inland ein Plus von 10,4 Prozent auf 6,1 Millionen Hektoliter verbuchen – zum April 2019 fehlen jedoch satte 13,5 Prozent. Auch kumuliert liegen die Absätze im ersten Quartal 2 Millionen Hektoliter unter den Werten von vor zwei Jahren. 

Verbände der Getränkewirtschaft betonen die Bedeutung der Lieferketten für die Versorgungssicherheit und zeigen sich betroffen über den Angriff Russlands auf die Ukraine.

Der russische Angriffskrieg auf das "eigene Brudervolk", der Ukraine, löst eine überwältigende Hilfsbereitschaft in der Getränkebranche aus. Ein Stimmungsbild.