Unter bestimmten Voraussetzungen können Landwirtschaftsbetriebe Corona-Schnelltests beziehen und anwenden
Unter bestimmten Voraussetzungen können Landwirtschaftsbetriebe Corona-Schnelltests beziehen und anwenden

Schnelltests für die Landwirtschaft

Seit Anfang Februar sind nicht nur Corona-Selbsttests frei verkäuflich, durch eine entsprechende Änderung der »Medizinprodukte- Abgabeverordnung« wird auch der Kreis der Bezugsberechtigten für professionelle Corona-Schnelltests, so genannte POC-Antigen-Schnelltests auch auf »kritische Infrastrukturen« erweitert.

Dazu zählen – als Teil der Ernährungswirtschaft – auch landwirtschaftliche Betriebe. In einem Schreiben an ihre Amtskollegen in den Bundesländern weist Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner darauf hin. Im Gegensatz zu den Corona- Selbsttests »zur Eigenanwendung« müssen Betriebe, die POC-Schnelltests beziehen, jedoch sicherstellen, dass diese Tests nur von Personen durchgeführt werden, die »die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung haben und in das anzuwendende Medizinprodukt eingewiesen sind«.

Ob diese Voraussetzungen vorliegen – eventuell nach einer entsprechenden Einweisung oder Schulung – müsse jeder »Betreiber « von POC-Tests in eigener Verantwortung prüfen. Bei der Probenentnahme sind zudem bestimmte Arbeitsschutzmaßnahmen (»Arbeitsschutzmaßnahmen bei Probenahme und Diagnostik von SARS-CoV-2« des Ausschusses für Biologische Arbeitsstoffe) zu beachten. (ha)

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ddw 24/2021

Titel ddw 24/2021

Themen der Ausgabe

Versicherungen

Die Verträge sollen passgenau die privaten und betrieblichen Risiken abdecken

Bauen

Aufgaben und Möglichkeiten einer Raumlüftung im Weinbaubetrieb

Biodiversität

Rebanlagen in Querterrassierung verbinden landwirtschaftliche Nutzung und Biodiversitätsschutz