DWV-Präsident Klaus Schneider
DWV-Präsident Klaus Schneider

Keine Flickschusterei

Die EU-Kommission hat Ende letzter Woche Kompromisse bei ihren Pflanzenschutzplänen angedeutet. Aus einem inoffiziellen Diskussionspapier geht hervor, dass der Verordnungsvorschlag zur nachhaltigen Verwendung von Pflanzenschutzmitteln zu ambitioniert sei. Die EU-Kommission überlegt nun in Bezug auf die Anwendung in sensiblen Gebieten vorzuschlagen, anstelle eines Totalverbotes, biologische Mittel und solche mit niedrigem Risiko zu erlauben. Die Politik reagiert hier auf den massiven Widerstand des Berufsstandes und die von uns aufgezeigten Folgen. Das ist erfreulich! Jedoch ist das nicht ausreichend! Wir lehnen diese Flickschusterei der EU-Kommission ab, sie sollte den Vorschlag komplett überarbeiten. Der Berufsstand bekennt sich zu einer Reduktion des Einsatzes von PSM, bei einem Anwendungsverbot in den sensiblen Gebieten sind wir dagegen keinesfalls kompromissbereit.

Klaus Schneider, Präsident des Deutschen Weinbauverbandes

ddw 24/22 vom 25.11.2022

Themen der Ausgabe

Weinrecht

Rechtliche Vorgaben für entalkoholisierte und teilweise entalkoholisierte Erzeugnisse

Weinbau

Nachpflanzen mit Akku-Schlagbohrer

Versicherungen

Verpflichtender Arbeitgeberzuschuss bei der betrieblichen Altersversorgung