Bei Einhaltung bestimmter Öko-Regelungen soll es Prämien geben
Bei Einhaltung bestimmter Öko-Regelungen soll es Prämien geben

Honorierter Verzicht

Neben den Öko-Pflicht-Auflagen, den »Konditionalitäten«, die ein Betrieb erfüllen muss, um an Geld aus dem europäischen GAP-Direktzahlungs-Topf zu kommen, sehen die neuen GAP-Regelungen auch eine Kür vor: Die »Eco-Schemes«, auf deutsch »Öko-Regelungen«, deren Beachtung einen Aufschlag auf die Fördermittel bringt.

Für Dauerkulturen wie den Weinbau sind laut dem im Juli verabschiedeten GAPDZG (»GAP-Direktzahlungs-Gesetz«) nur zwei Ökoregelungen relevant, die Anlage von Blühstreifen und der Verzicht auf Pflanzenschutzmittel. Nun hat das Bundeslandwirtschaftsministerium den Entwurf einer GAPDZV (»GAP-Direktzahlungs-Verordnung«) vorgelegt. Neben den Berechnungsgrundlagen für die Höhe der allgemeinen Direktzahlungen enthält sie auch Details zu den im GAPDZG festgelegten Öko-Regelungen.

Werden Blühflächen oder -streifen in Dauerkulturen angelegt, soll es 150 Euro pro Hektar Blühfläche als Zusatzprämie geben. 100 Euro Extraprämie pro Hektar soll es geben, wenn man vom 1. Januar bis 15. November auf der geförderten Fläche keine »chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel« anwendet.

Siehe auch: DWV fordert Präzisierung

ddw 24/2021

Titel ddw 24/2021

Themen der Ausgabe

Versicherungen

Die Verträge sollen passgenau die privaten und betrieblichen Risiken abdecken

Bauen

Aufgaben und Möglichkeiten einer Raumlüftung im Weinbaubetrieb

Biodiversität

Rebanlagen in Querterrassierung verbinden landwirtschaftliche Nutzung und Biodiversitätsschutz