Aussicht: Optimistisch

Die zunehmend geöffnete Gastronomie und steigende Exportzahlen geben den Mitgliedsbetrieben des VDP allen Grund zur Hoffnung, zeitweise weggefallene Vertriebswege wieder zu stärken und ausbauen zu können, heißt es im »Bericht zur Lage« des Verbandes. Die diesjährigen Zahlen ließen vorsichtig erahnen, dass es nahezu allen VDP-Mitgliedern gelungen sei, die Umstände der Pandemiejahre und das damit verbundene veränderte Konsumverhalten mit Kreativität und Flexibilität zu kompensieren.
Nach Angaben des Verbandes haben seine 200 Mitglieder im Jahr 2021 etwa 33 Mio. Flaschen im Gesamtwert von etwa 444 Mio. Euro abgesetzt, der Durchschnitt pro Betrieb lag bei 168.368 Flaschen im Wert von 2,24 Mio. Euro. Die Durchschnittspreise für die verbandsinternen Qualitätsstufen lagen laut VDP bei 10 Euro (»VDP.Gutswein«), 13,50 Euro (»VDP.Ortswein«), 19,50 Euro (»VDP.Erste Lage«) und 36,00 Euro (»VDP.Große Lage«).
79 Prozent des Verkaufs erfolgte im Inland (2020: 83%), 21 Prozent gingen in den Export (2020: 17%). Hauptexportmärkte waren Skandinavien, die USA und China. Die Daten beruhen auf Hochrechnungen auf Basis von halbjährlichen Mitgliederbefragungen.
Seine Mitglieder bewirtschaften nach Verbandsangaben insgesamt 5.621 Hektar Rebfläche – das sind etwa 5 Prozent der deutschen rebfläche –, im Durchschnitt 28 Hektar pro Betrieb. 35 Prozent der VDP-Rebfläche werde ökologisch bewirtschaftet. Der durchschnittliche Hektar­ertrag lag 2021 bei 50 Hektolitern.

Schlagworte

ddw 10/22

Titel DDW 10/22

Themen der Ausgabe

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Ausgewählte PIWIs im Porträt

Oenologie

Trends im Bereich automatische Weinpressen

Weinbau

Richtiges Ausbrechen für den »Sanften Rebschnitt«