Frankreich prüft PSM-Bealstung

In Frankreich hat die Regierung eine großangelegte Studie zu den Belastungen durch Pflanzenschutzmittel für die Bevölkerung in Weinbaugebieten auf den Weg gebracht. Wie das Amt für Gesundheitsschutz in Ernährung, Umwelt und Arbeit (ANSES) und die Gesundheitsbehörde „Sante publique France« in der vergangenen Woche mitteilten, werden an der ,,PestiRiv«-Studie insgesamt
3350 Personen in sechs Regionen teilnehmen. Festgestellt werden solle, ob sich die Belastung der Bevölkerung in Abhängigkeit von der Entfernung zu Rebflächen verändere. Ziel sei es, die größten Belastungsquellen zu identifizieren und die Präventionsmaßnahmen zu verbessern. Untersucht werden sollen den Behördenangaben zufolge unter anderem Urin- und Haarproben, die Wohnräume der Teilnehmer sowie Wirkstoffkonzentrationen in der Luft und in anliegenden Gärten. Die Analysen sollen etwa 50 verschiedene, üblicherweise im Weinbau eingesetzte Wirkstoffe unter die Lupe nehmen; erste Ergebnisse werden nicht vor 2024 erwartet.

ddw 24/22 vom 25.11.2022

Themen der Ausgabe

Weinrecht

Rechtliche Vorgaben für entalkoholisierte und teilweise entalkoholisierte Erzeugnisse

Weinbau

Nachpflanzen mit Akku-Schlagbohrer

Versicherungen

Verpflichtender Arbeitgeberzuschuss bei der betrieblichen Altersversorgung