Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln soll öffentlich dokumentiert werden, fordert der NABU
Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln soll öffentlich dokumentiert werden, fordert der NABU

Der NABU will’s wissen

Eine neue Bürokratiewelle droht Landwirten und Winzern: Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) fordert eine bundesweite Offenlegung aller Einsatzdaten von Pflanzenschutzmitteln. Bestärkt sieht sich der Verband durch Urteile des Verwaltungsgerichts Mannheim. Dies hatte entschieden, dass in Wasserschutzgebieten im den Regierungsbezirken Freiburg und Karlsruhe (Baden-Württemberg) die Einsatzdaten von Pflanzenschutzmitteln veröffentlicht werden müssen. Grundlage ist die europäische »Aarhus-Konvention« von 1998, die Bürgern im Hinblick auf den Umweltschutz auch ein Informationsrecht einräumt, dass in §24 des Umweltverwaltungsgesetzes von Baden-Württemberg umgesetzt ist. Basierend auf den Urteilen hat der NABU in zehn weiteren deutschen Flächenländern Einsicht in die Aufzeichnungen zu Pflanzenschutzmittel-Anwendungen beantragt und angekündigt, auch dort zu klagen, wenn sein Anliegen abgelehnt werde.

ddw 21/2021

Titel DDW 21/2021

Themen der Ausgabe

Marketing

Potenziale und Grenzen eines Weinausschanks als weintouristisches Angebot

Betriebswirtschaft

Die Neuregelungen bei der Umsatzsteuerpauschalierung ab 2022 – Auswirkungen im Weinbau und Gestaltungsmöglichkeiten

Weinbau

Was bei der Tresterausbringung in den Weinberg zu beachten ist