Mit diesen Projekten soll die Einschleppung von Schadorganismen verhindert werden. (Foto: Herndl-Lanz)
Mit diesen Projekten soll die Einschleppung von Schadorganismen verhindert werden. (Foto: Herndl-Lanz)

Ausbreitung der Goldgelben Vergilbung verhindern

Internationaler Tourismus, globalisierter Handel und der Klimawandel erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass bisher unbekannte Schadorganismen nach Deutschland eingeschleppt werden und sich wärmeliebende Schadorganismen besser ausbreiten können. Um dies zu verhindern, fördert das Bundeslandwirtschaftsministerium insgesamt 18 Projekte zur »Vermeidung der Ein- und Verschleppung von geregelten und neuen Schadorganismen an Pflanzen« mit rund 13,5 Mio. Euro. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner überreichte nun zwei Förderbescheide in Höhe von rund 3 Mio. Euro für Projekte zur Früherkennung gefährlicher Krankheiten an Weinreben und Baumobst. Ziel der beiden Projekte VectoScreen und PhytoMo ist die Früherkennung von gefährlichen Phytoplasmosen und Viren an Weinreben und Baumobst. Dabei steht die »Goldgelbe Vergilbung« (Flavescence dorée) im Vordergrund. Erkenntnisse aus diesen Forschungsprojekten lassen sich auch für ähnliche, gefährliche Schadorganismen, nutzen. Am Projekt VectoScreen sind zwei Abteilungen des Julius-Kühn-Instituts ( JKI) beteiligt, das Institut für Pflanzenschutz im Obst- und Weinbau und das Institut für Strategie- und Folgenabschätzung. Projektbeteiligte an PhytoMo sind das Institut für Rebenzüchtung, das Institut für Pflanzenschutz im Obstund Weinbau, das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB), die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, die RLP AgroScience GmbH, die LOGXON GmbH & Co. KG, und die Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Weinund Obstbau Weinsberg.

Schlagworte

ddw 24/2021

Titel ddw 24/2021

Themen der Ausgabe

Versicherungen

Die Verträge sollen passgenau die privaten und betrieblichen Risiken abdecken

Bauen

Aufgaben und Möglichkeiten einer Raumlüftung im Weinbaubetrieb

Biodiversität

Rebanlagen in Querterrassierung verbinden landwirtschaftliche Nutzung und Biodiversitätsschutz