Die Gaststätten waren dicht, es wurde mehr zu Hause konsumiert
Die Gaststätten waren dicht, es wurde mehr zu Hause konsumiert

Weinkonsum stabil

Die Daten für den Weinkonsum im Weinwirtschaftsjahr 2020/21 liegen vor. Diese beziffern den Weinverbrauch pro Kopf im 12 Monatszeitraum August 2020 bis Juli 2021 in Deutschland und legen offen, wie der Weinabsatz in Deutschland sich zu Zeiten der Pandemie entwickelte. Im Weinwirtschaftsjahr 2020/21 erhöhte sich der inländische Still- und Schaumweinmarkt insgesamt minimal um 0,3 Prozent zum Vorjahr, auf 19,9 Mio. Hektoliter. Der Stillweinabsatz liegt bei 17,2 Mio. Hektoliter, der Schaumweinabsatz bei 2,7 Mio. Hektoliter.
Berechnet auf den Durchschnittskonsum wurden im Weinwirtschaftsjahr 2020/21 hierzulande 20,7 l Stillweine und 3,2 l Schaumweine pro Person konsumiert. Der Pro-Kopf-Konsum bewegt sich damit auf Vorjahresniveau.
Trotz der pandemiebedingten Einschränkungen des Alltags blieb der Weinkonsum im Weinwirtschaftsjahr 2020/21 zum langjährigen Vergleich konstant.
Von der (teilweisen) Schließung des HoReCa-Sektors, dem Einbruch des Eventsektors und der verminderten Reisefreiheit profitierte der Weinkonsum zuhause und vor allem der Weineinkauf im LEH. Die Endverbraucher scheinen ihr Einkaufsverhalten an die pandemiebedingten Einschränkungen angeglichen zu haben. (mb)

 
 
Schlagworte

ddw 13/22

Titel DDW 13/22

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