Meist angebaute Rebsorte in Deutschland mit stabilem Aufwärtstrend: Riesling
Meist angebaute Rebsorte in Deutschland mit stabilem Aufwärtstrend: Riesling

Leichte Zunahme der Rebfläche

Im Jahr 2021 wurde in Deutschland auf 103.421 Hektar Wein angebaut. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nahm damit die Rebfläche gegenüber 2020 um 241 Hektar oder 0,2 Prozent zu. Die größte Rebfläche weist Rheinland-Pfalz mit 64.714 Hektar aus, die kleinste Rebfläche gab es in Nordrhein-Westfalen mit 20 Hektar.
Regional wuchsen die Rebfläche von 2020 bis 2021 prozentual am stärksten in Sachsen, sie  nahm dort um 2,6 % oder 13 Hektar auf 509 Hektar zu, an Saale-Unstrut (+2,2 % oder 18 Hektar auf 837 Hektar) und Rheinhessen (+0,8 % oder 216 Hektar auf 27.159 Hektar). Prozentual am stärksten abgenommen hat die Rebfläche in Württemberg (–0,6 % oder 66 Hektar auf 11.358 Hektar), Mosel (-0,3 % oder 25 Hektar auf 8.664 Hektar) und Baden (–0,2 % oder 29 Hektar auf 15.783 Hektar).
Bei den Rebsorten setzte sich die Entwicklung fort; Rotweinsorten werden tendenziell weniger angebaut (33.283 Hektar, ein Minus von 9% zu 2010), bei den weißen Sorten gewannen in den letzten Jahren Riesling, Grauer und Weißer Burgunder, wobei vor allem die Burgunderrebflächen seit 2010 kräftig zulegten. Auch im Trend: Chardonnay mit 2.558 Hektar, einer Zunahme seit 2010 um 97 Prozent und Sauvi-gnion Blanc mit aktuell ewta 1.800 Hektar und einem Zuwachs seit 2010 um 210 Prozent.

ddw 13/22

Titel DDW 13/22

Themen der Ausgabe

Weinbau

Mit geplanter Laubwandpflege Ernteziele erreichen

Weinbau

Neue Wege in der Bewässerungssteuerung

Oenologie

Checkliste für energieeffiziente Kältetechnik