Rentenbank: Zinsen steigen weiter

Nach einer Zinserhöhung am 21. Januar hat die Landwirtschaftliche Rentenbank am 7. Februar eine erneute Zinserhöhung bekannt gegeben. Nachder Erhöung um 0,1 Prozentpunkte im Januar hebt sie die Zinssätze ihrer Förderkredite um weitere 0,15 bis zu 0,30 Prozentpunkte (nominal) an.
Innerhalb der besonders günstigen »Top-Konditionen« liegt der Sollzinssatz in der günstigsten Preisklasse (A) bei einer Laufzeit und Zinsbindung von 10 Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr jetzt bei effektiv 1,31 Prozent (25. Januar: 1,05%); bei einer Laufzeit von 20 Jahren und einer Zinsbindung von 10 Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr sind es jetzt effektiv 1,46 Prozent (Januar: 1,21%).
Die Zinssätze für von der Hochwasserkatastrophe Betroffene im Programm »Liquiditätssicherung Unwetter« bleiben weiterhin bei effektiv 0,01 Prozent.
Die Förderprogramme der Rentenbank richten sich unter anderem an Unternehmen der Agrar-, Ernährungs- und Forstwirtschaft.
Bei allen Förderdarlehen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.

 

ddw 03/23 vom 3.2.2023

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