Im »Investitionprogramms Landwirtschaft« werden auch umweltschonende Sprühgeräte gefördert
Im »Investitionprogramms Landwirtschaft« werden auch umweltschonende Sprühgeräte gefördert

Investionsförderung: Frist läuft bis 21. April

Wer dieses Jahr noch am »Investitionsprogramms Landwirtschaft« teilnehmen möchte, muss sich beeilen: Die Frist zur Registrierung endet schon am 21. April, 18 Uhr. Registrierte Betriebe werden dann vom 23. bis 30. April zu einem »Interessenbekundungsverfahren eingeladen.

Im Rahmen dieses »Interessenbekundungsverfahrens« teilen die an der Förderung interessierten Unternehmen mit, dass sie an der kommenden Antragsrunde teilnehmen möchten und ob sie auch prinzipielles Interesse an weiteren oder späteren Antragsrunden haben. Aus den eingegangen »Interessenbekundungen« werden per Los die Betriebe ermittelt, die einen Förderantrag stellen dürfen.

Mit dem Programm können auch »Maschinen zur Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln in Sonderkulturen« gefördert werden. Gefördert werden »Investitionen in umwelt- und ressourcenschonende Technik« nach einer »Positivliste« des Ministeriums, mit einem Zuschuss von 40 Prozent der Investitionssumme bei landwirtschaftlichen Betrieben, bei landwirtschaftlichen Lohnunternehmen und gewerblichen Maschinenringen 10 Prozent (20 % bei Kleinunternehmern). Der Zuschuss ist mit einem zinsgünstigen Programmkredit der Rentenbank kombiniert, den die Antragsteller bei ihrer Hausbank beantragen.

Betriebe, die bei dieser Runde nicht zum Zug kommen, haben bei späteren Runden eine neue Chance. Das Programm läuft noch bis 2024. Alle Registrierungen, die bereits erfolgt sind, bleiben weiterhin gültig, eine nochmalige Registrierung ist nach Angaben des Ministeriums nicht nötig. Das geänderte Verfahren hatte sich das Bundeslandwirtschaftsministerium ausgedacht, da bei der ersten Förderrunde Anfang des Jahres in kurzer Zeit die Mittel für das erste Halbjahr 2021 aufgebraucht waren. Wegen der hohen Nachfrage wurde die zweite Runde 2021 nun vorgezogen. Um die Mittel gerechter zu verteilen, ersann das Ministerium das mehrstufige Vergabeverfahren, das aber erst von der EU genehmigt werden musste. Das Ministerium kündigte das neue Verfahren schon Ende März an, am 14. April startete es mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger.

Mehr Infos und Registrierung: www.rentenbank.de

ddw 21/2021

Titel DDW 21/2021

Themen der Ausgabe

Marketing

Potenziale und Grenzen eines Weinausschanks als weintouristisches Angebot

Betriebswirtschaft

Die Neuregelungen bei der Umsatzsteuerpauschalierung ab 2022 – Auswirkungen im Weinbau und Gestaltungsmöglichkeiten

Weinbau

Was bei der Tresterausbringung in den Weinberg zu beachten ist