Das Gebiet Rioja - der Name kommt vermutlich vom Rio Oja, einem Nebenfluss des Ebro - breitet sich im Tal des Ebro im Norden Spaniens aus. Es wird durch die Bergzüge  Sierra Cantabria (im Norden) und die Sierra de la Demanda (im Süden) begrenzt. Das Gebiet gliedert sich in Rioja Baja, Rioja Alta und Rioja Alavesa. Weine aus dem letztgenannten Untergebiet gelten als die feinsten Rioja-Weine. Das Klima ist sowohl von atlantischen als auch mediterranen Einflüssen geprägt. Lehm, Lehmkalk und Sedimentgestein machen die Böden aus. Jeder Rioja-Wein zeigt abhängig von Mikroklima und Unterlage einen jeweils ganz eigenen Charakter. Hauptrebsorten sind Tempranillo (gut 60 % der Anbaufläche) und Garnacha (circa 20 %). Die Anbaufläche von rund 61.000 Hektar umfasst die drei autonomen Regionen La Rioja, Navarra und das Baskenland. 

Die spanische Region will sich strategisch für die Zukunft rüsten und den Export steigern.

Ein behäbiger Klassiker? Weit gefehlt! Handwerker, Terroir-Tüftler, Expats und Weindynastie-Sprösslinge mischen Spaniens Super-Appellation derzeit ordentlich auf. Und die neue Einzellagen-Kategorie liefert jede Menge Stoff für Rioja-Nerds. 

92 Punkte: 2018 Nahikun Blanco, Rioja, 12,5 %vol. 

Garnacha und Tempranillo stehen für spanische Klassik und Tradition gleichermaßen. Beide Sorten bringen außergewöhnliche Weine hervor. Wir stellen Ihnen verschiedene Stilrichtungen vor.