Als nördlichstes Anbaugebiet Frankreichs ist die Champagne, die sich südlich von Reims auf rund 33.100 Hektar Rebflächen erstreckt, besonders kühl (Durchschnittstemperatur 10,5 °C) und vom kontinentalen Klima geprägt. Es werden auf Kalkböden ausschließlich die Rebsorten Chardonnay, Pinot Noir (Spätburgunder) und Pinot Meunier (Schwarzriesling) angebaut. Man unterteilt die Champagne in die Zonen Montagne de Reims, Côte des Blancs et de Sézanne, Vallée de la Marne sowie weiter südlich Côte des Bar. Die Weinberge sind nach einem Gütesystem klassifiziert, so gibt es einige Grand-Cru-Lagen. Die Appellation Coteaux Champenois gilt für die mengenmäßig wenig bedeutende Stillweinproduktion; der Rosé des Riceys aus Pinot Noir ist eine Spezialität aus der südlichen Champagne. Champagner entsteht durch einen zweiten Gärvorgang, der in der Flasche durchgeführt wird. Durch regelmäßiges Rütteln und schrittweises Aufrichten der Flasche in die senkrechte Position – heute meist mit Hilfe von Maschinen, den Giropalettes, seltener von Hand durch einen Remueur – wandert die Hefe in den Kopf der Flasche, von wo sie durch das Degorgieren entfernt wird. Dass der berühmte Benediktinermönch Dom Pérignon (1638-1715) den Schaumwein erfunden habe, gilt heute als Legende; eher hat er das Verfahren der Cuvée oder Assemblage verfeinert. Die Grundweincuvée für einen Champagner wird in der Regel aus Weinen mehrerer Jahrgänge komponiert; beim Jahrgangschampagner (Millésimé) darf nur Wein aus einem Jahrgang verwendet werden. Dieser muss dann besonders hochwertig sein. 

Gelungene erste Ausgabe der neuen Fachmesse am 19./20. Juni in München.

Bollinger hat mit La Grande Année als Blanc Brut und Rosé Brut die Voraussetzungen des Jahrgangs 2014 bestmöglich in zwei herausragende Champagne umgesetzt.

Anlässlich des 200. Geburtstags des Visionärs und Abenteurers Charles-Camille Heidsieck (1822 bis 1893) wurde die Cuvée Champagne Charlie revitalisiert. Allerdings nicht als Jahrgangschampagner, sondern als Blend verschiedener, zum Teil jahrzehntealter Weine

45 Parzellen, 80 Hektar, die biologisch-dynamisch bewirtschaftet werden, 30 davon mit dem Pferd. Zwei Weine: Roederer Cristal blanc und rosé.

Gegensätzliche Entwicklungen bei den Hektarpreisen für Rebflächen in Frankreich.
 

Am 19. und 20.Juni 2022 öffnet im MTC München die erste exklusive Champagnermesse „100% Champagne“ ihre Tore. Über 50 handverlesene Hersteller freuen sich, über 200 Champagner von absoluter Spitzenklasse präsentieren zu können. Einen solch geballten Auftritt an Produktqualität mit einem derartigen Line-Up an Erzeugern gab es bislang noch nie außerhalb Frankreichs!

2012 und 2013: Zwei erstklassige Jahrgänge, bei denen sich der Fokus langsam auf 2013 verlagert. Mit einem deutlich anderen Charakter als 2012.

Der Klimawandel und seine Konsequenzen. Bei den Grundweinen zeigen sich die Veränderungen besonders deutlich. 

Auf 2008 folgt 2012 – diesen logischen Schritt vollzog auch eine echte Ikone der Champagnerwelt

Dom Pérignon und Lady Gaga wollen den Kampf gegen Diskriminierung ins Zentrum ihrer Zusammenarbeit stellen.

Entlang der Prachtmeile von Epernay haben zahlreiche Champagnerproduzenten ihre Höfe herausgeputzt. Allerdings werden fast keine Speisen angeboten. Die rühmliche Ausnahme bildet Perrier-Jouët.

Bis 2022 will Ruinart zusammen 14.000 Bäume und Sträucher pflanzen.

Fabrice Rosset, der CEO von Champagne Deutz, bilanziert, wie sich der Champagnermarkt in der  Pandemie verändert hat.

Fazit der Ernte in der Champagne: Extrem wenig, aber zum Teil exzellente Qualität.

Ende des Jahres kommt mit dem Spitzenjahrgang 2012 die finale Version der Prestige-Cuvée von Champagne Barons de Rothschild mit drei Neuerungen auf den Markt.