¡Viva España!
Spaniens Weine sind weiter im Kommen!
In Spanien wird der Rebe mehr Land eingeräumt als irgendwo sonst in Europa (2011 lag die Gesamtrebfläche mit 970.465 Hektar erstmals seit Langem unterhalb der 1-Million-Marke), in der Produktion aber steht es – dank geringer Erträge – traditionell an dritter Stelle hinter Italien und Frankreich mit einer Produktion, die je nach Ernte zwischen 40 und 45 Millionen Hektolitern liegt. Spanien ist ein Land geografischer Kontraste, die Vielfalt seiner Weine ein Ausdruck des Zusammenspiels von atlantischem, kontinentalem und mediterranem Klima. Der regenreiche gebirgige Norden, das trockene Zentralplateau und das heiße Andalusien im Süden bringen die unterschiedlichsten Weine hervor - jedoch fernab von dem Klischee schwerer Rotweine und Sangría-Seligkeit. Vom eleganten Weißen über den fruchtig-frischen Rosado (Rosé) und den würzigen Rotweinen bis hin zum perlenden Cava oder feinem Likörwein und Sherry reicht die Palette.
 

Staatsanwaltschaft prüft Betrugsvorwürfe gegen Valdepeñas-Produzenten.
 

Im Frühjahr 2021 eröffnet das Ikos Andalusia an der Costa del Sol.

Garnatxa und Carinyena in rot und weiß, Schiefer in vielen Facetten, geschlungene Hänge mit bis zu 750 Metern Höhe: Die Eckdaten der Denominació dʼOrigen Qualificada (DOQ) Priorat lassen sich noch recht einfach skizzieren. Steigt man dann in die Details der 1.800-Hektar-Region ein, wird die Sache jedoch schnell komplizierter, denn es hat sich viel verändert. 

Ein behäbiger Klassiker? Weit gefehlt! Handwerker, Terroir-Tüftler, Expats und Weindynastie-Sprösslinge mischen Spaniens Super-Appellation derzeit ordentlich auf. Und die neue Einzellagen-Kategorie liefert jede Menge Stoff für Rioja-Nerds. 

92 Punkte: 2018 Nahikun Blanco, Rioja, 12,5 %vol. 

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