Sherry (Jerez oder auch Xerès) ist eine Spezialität Andalusiens. Die Anbaufläche der DO beträgt rund 8.500 Hektar und liegt bei den Städten Jerez de la Frontera, Puerto de Santa María und Sanlúcar de Barrameda. Es handelt sich um einen alkoholverstärkten Wein, der unter Sauerstoffeinfluss und meist unter einer Hefeschicht (Flor) in 500-l-Holzfässern reift, wobei immer wieder jüngere Jahrgänge in die älteren Fässer übertragen werden (Solera-System, nach dem Begriff für eine Fassreihe). Daher mischen sich die Jahrgänge, und Sherry trägt keinen Jahrgang auf dem Etikett. Als Rebsorten dienen hauptsächlich die weiße Palomino sowie Pedro Ximénez und Moscatel, die auf kalkreichen Böden des andalusischen Dreiecks gedeihen. Man unterscheidet drei Typen: trockener, unter dem Hefeflor gereifter Sherry (Fino und Manzanilla; der Manzanilla wird nur in Sanlúcar produziert, wo der Hefeflor von den besonderen Bedingungen des Küstenklimas profitiert); als zweiter Typ der körperreichere, dunkle Amontillado sowie dessen noch dunklere Variante Oloroso und der Palo Cortado. Diese drei reifen nach Absterben der Florschicht unter Sauerstoffeinfluss weiter, was ihnen ein einzigartige nussige Note verleiht. Die Fino-Typen sind dagegen durch die Florschicht vor dem Sauerstoff weitgehend geschützt. Die dritte Gruppe umfasst die süßen Sherrys, die entweder durch den Verschnitt eines Oloroso mit Süßwein (Cream, Pale Cream) oder aus der aromatischen Rebsorte Pedro Ximénez entstehen (Pedro Ximénez). 

Borco-Marken-Import und der spanische Brandy- und Sherry-Hersteller Williams & Humbert werden ihre Zusammenarbeit Ende Dezember 2021 beenden.

Das spanische Unternehmen übernimmt die Weingüter Viñedos Veramonte und Neyen Apalta Estate.

Sommelière Maria Rehermann & Souschef Patryck Döring vom Restaurant BRIKZ Berlin haben das Copa Jerez Deutschlandfinale 2021 mit ihrem Food-Sherry-Pairing gewonnen und nehmen im November an der Copa Jerez Weltmeisterschaft in Spanien teil.